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Der Darm trägt bei Mensch und Tier zur Gesundheit bei und regt das Immunsystem und den Stoffwechsel an. Entsteht ein Ungleichgewicht, so treten Haut- und Fellveränderungen, Verdauungsstörungen und allergische Reaktionen auf. Nährstoffe werden nicht mehr wie gewohnt aufgenommen und Funktionsstörungen gesellen sich dazu. Das kann weitere Krankheiten und Beschwerden zur Folge haben. „Ist die Katze gesund, freut sich der Mensch“, ist daher kein leerer Spruch. Um der Katze wieder auf die Sprünge zu helfen, ist eine Darmsanierung und auch Futterumstellung das A und O. Gerade ernährungssensible Vertreter profitieren davon.

Der Darm der Katze

Der Darm ist ein kleines Wunderwerk der Natur und der Darm der Katze ist vier bis fünfmal so lang wie sie selbst. Ohne den Darm geht nichts und nur er sorgt für eine regelmäßige Verdauungstätigkeit. Übrigens sind Katzen im Gegensatz zu Hunden reine Canivoren, sogenannte Fleischfresser. Hunde sind Omni-Carnivoren und dahingehend Alles-/Fleischfresser. Somit gibt es auch einige Unterschiede und daher ist eine Darmsanierung ganz auf den Stubentiger abgestimmt.

Um die Gesundheit einer Katze zu gewähren, müssen alle Organfunktionen wie auch die Leber einwandfrei ablaufen. Verdauungsenzyme zerlegen die Nahrung in kleinste Bausteine. Nur ein gesunder Darm kann zu diesen Abläufen beitragen. Beim Nahrungsabbau werden die Einzelbausteine wiederum in den Körperkreislauf geschleust. Eine Verdauung beginnt zwar im Darm selbst, nur spielen auch die Maulgesundheit, die Speiseröhre und der Magen eine wichtige Rolle. Denn sie leisten das gute Zusammenspiel. Daher ist ein Gesundheitscheck beim Tierarzt jährlich und nach Bedarf angesagt,
Ist der Darm krank, kommt es zu Durchfall wie auch zu Verstopfungen. Die Katze fühlt sich unwohl und erbricht. Das kann durch ungewohntes Futter, Stress, einen Umzug, die neue Umgebung und durch Antibiotika sein.

Die Darmkur für Katzen

Eine Katze benötigt für ein langes und gesundes Leben Fette und Eiweiße und dieser Anteil ist höher als bei Hunden. So spielen Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente eher eine untergeordnete Rolle. So darf die Ernährung bedarfsgerecht sein, was auch den Darm in seiner Tätigkeit unterstützt.

Eine Darmsanierung kann vorbeugend sein, oder nach Antibiotika oder einer Wurmkur helfen. Auch bei einem empfindlichen Magen- und Darmsystem ist eine Sanierung anzuraten. Damit wird die Lebensgemeinschaft der Bakterien im Darm erhalten und eine Symbiose hergestellt. Das fördert nicht nur die Abwehr, sondern auch das Wohlergehen. Denn über 80% der Immunzellen befinden sich nun mal im Darm. Ist dieser aus dem Gleichgewicht, ist die Gesundheit der Katze empfindlich gestört.

Wie geht eine Darmsanierung bei einer Katze vonstatten?

Ob Impfungen, eine Wurmkur oder ein ungünstiges Futter, man fängt am besten mit einer Darmsanierung an. Denn alles was eine Katze zu sich nimmt, wird auch wieder ausgeschieden. Und das kann eine wahrliche Herausforderung sein. So sind auch die Entgiftungsorgane mit daran beteiligt. Werden zu viele Schwermetalle und Schadstoffe aufgenommen, macht der Organismus der Katze bald schlapp. Bei Allergien, die meist durch eine gestörte Darmflora entstehen, ist eine Darmsanierung mehrmals im Jahr sinnvoll. Denn auch bei einer Katze, liegt die Gesundheit im Darm.
Bei einer Darmsanierung werden krankmachende Darmbakterien verdrängt. Probiotika sind oftmals das Mittel der Wahl, denn sie bauen die Darmflora wieder auf. Auch fermentierte Kräuter sind optimal, ebenfalls gehören homöopathische Mittel dazu. Zudem ist auf eine unterstützende und gesunde Ernährung zu achten.

Wie lange dauert die Darmsanierung bei der Katze?

Wird eine Darmsanierung vorgenommen, kann dies auch über angebotene Vet-Präparate gehen. Die Mittel werden meist über das Maul verabreicht oder über das Futter gegeben. Die Anwendungsdauer ist unterschiedlich und kann bis zu 8 Wochen andauern.

Aber auch die vielen Hausmittel stehen parat und unterstützen die Darmsanierung auf ihre Art und Weise.

ACHTUNG BEI DEN HAUSMIITELN

Das selbst herum experimentieren mit Hausmitteln birgt immer das Risiko einer falschen Dosierung bestimmter Bestandteile. Ich persönlich verlasse mich da lieber auf die von erfahrenen Tierheilpraktikern entwickelten Rezepturen. Eine auf Katzen optimierte Rezeptur kann in Bioqualität bereits fertig abgepackt online bestellt werden: https://www.katzennothilfe.de/darmthp (Probiere den 10% Rabattgutschein „GARFIELD“ – einfach während des Bestellvorgangs ins Feld für die Gutscheineinlösung eintragen)

Die Top 10 der Hausmittel

Heilerde
Ein feines Pulver das Giftstoffe bindet und ausleitet. Es ist naturrein und frei von Nebenwirkungen und streut es über das Futter. Die Heilerde ist geruchs- und geschmacksneutral.
Ballaststoffe
Der Grundstock für eine gesunde Darmflora und ein idealer Nährboden. Da Ballaststoffe aus unverdaulichen Bestandteilen bestehen und ein hohes Quellvermögen aufweisen, stimulieren sie die natürlichen Darmbewegungen. Dem nicht genug, kurbeln sie die Verdauung an. Äpfel, Karotten, Kartoffeln, Hafer und Hirse wie auch Vollkornnudeln, dürfen es dann sein. Diese Ballaststofflieferanten werden unter das Futter gemischt. Je nachdem roh oder gekocht.
Sauerkraut
Durch die Fermentierung entstehen Milchsäurebakterien, die eine Wohltat für den Darm sind. Diese lebenden Mikroorganismen halten den Darm gesund und regen die Verdauung an. Etwas in das Katzenfutter geben, so erhält man auch die Darmgesundheit des Vierbeiners.
Bierhefe
Das Immunsystem bekommt Unterstützung und Bierhefe gilt als die Vitamin-B-Bombe. Nährstoffe werden besser aufgenommen und die Verdauung schwungvoll angeregt.
Aloe Vera
Die Enzyme sind hilfreich, da der Darm in seiner verdauungsfördernden Tätigkeit unterstützt wird. Zudem wirkt Aloe Vera entsäuernd, antibakteriell und entzündungshemmend. Ebenso tötet es Bakterien ab.
Probiotika
Käse, Milchprodukte, Quark und Joghurt tut dem Katzendarm gut. Somit werden Fehlbesiedlungen im Darm vermieden, dass die Mikroorganismen der Milchprodukte bewirken.
Apfelessig
Apfelessig in Maßen hilft dem Katzendarm sich zu regenerieren und es wird die Ausbreitung von Fäulnisbakterien verhindert.
Öle
Lein- und Kokosöl sind perfekt und dienen der Wiederherstellung der Darmfunktion. Des Weiteren verschaffen sie ein seidig-glattes Fell. Öle sind nicht nur für den Menschen gesund und erhalten auch bei der Katze diverse Vitalfunktionen.
Kräuter
Kümmel, Thymian, Minze, Fenchel, der Kräutergarten ist groß. Je nach Lust und Laune werden die Kräuter dem Katzenfutter beigemengt. So tritt im Laufe der Zeit eine natürliche Darmflora hervor.
Flohsamen
Für die Darm-Regulans werden die wasserbindenden Schleimstoffe der Flohsamen bei Katzen, Hunden und Pferden erfolgreich eingesetzt.

Es stehen etliche Hausmittel parat, die für eine Darmsanierung anstehen und ohne Nebenwirkungen und rein natürlich, den Darm wieder in Einklang bringen. Des Weiteren gibt es aus dem Vet-Bereich spezielle Pulver, Gels oder Tropfen die beim Tierarzt oder über das Internet erhältlich sind. Auch sie unterstützend die reinigende Funktion. Ob spezielle Kräutermischungen oder getrocknete Milchsäurebakterien, das passende ist immer dabei. Ebenfalls bietet sich ein naturreines Moor als Darmkur an.

Die Vorsorge

Krankheitserregende Faktoren im Körper der Katze gibt es genug. Eine gesunde Darmflora ist die Voraussetzung, damit die Katze gesund bleibt, vital ist und ein langes Leben hat. Eine Balance muss entstehen, das schützt sie vor Krankheiten und Infektionen. Bei einem Ungleichgewicht treten Allergien, Infektanfälligkeit, Stoffwechsel-Probleme, Autoimmunkrankheiten und eine Übersäuerung auf. So fängt eine Darmsanierung mit einer Entschlackung an und das kann mit einem vulkanischen Mineralgestein Zeolith vonstattengehen. Damit werden Schadstoffe ausgeleitet und der Darm natürlich entlastet. Die Gifte werden über den Kot ausgeschieden und die Mikroflora unterstützt.

Ebenfalls ist auf eine artgerechte Ernährung der Katze zu achten und natürliches Ergänzungsfutter zu wählen. Eines das mit Beta-Glucanen, Mineralien und Lactobazillen angereichert ist. Nicht nur Hunde, auch Katzen kann man barfen. Das ist die biologisch artgerechte Rohfütterung. Und da können Huhn, Wild, Fisch, Rind und Lamm auf dem Speiseplan stehen. Industriefutter ist nicht immer das Mittel der Wahl. Eine gesunde Ernährung steht für ein gutes Immunsystem und natürliche Zusatzstoffe sorgen für eine verbesserte Zellregulation. Wer keine Zeit zum Barfen hat und eine Barf-Alternative für seine Katze sucht, der kann bequem von Zuhause aus artgerechtes Katzenfutter mit über 99% Fleischanteil bestellen. Bei der Herstellung wird darauf geachtet, dass das Fleisch nicht aus Massentierhaltung stammt, frei von Antibiotikagabe auf Verdacht ist und Bioqualität hat. (Der 10% Rabattgutschein „GARFIELD“ müsste noch funktionieren – einfach während des Bestellvorgangs ins Gutscheinfeld eintragen).

Gerade der Amovendo Power-Darm bietet sich mit einem ausgezeichneten Vitalstoffcocktail an. Mit ausschließlich naturbelassenen Zutaten, die Bioqualität haben und z. B. aus Hefezellwände, Karotten, Zichorienpulver, Joghurtpulver, Apfelpectin, Fructooligosaccharide, Bananenmehl, Rinderleber und Curcuma bestehen, wird der Darm ins Gleichgewicht gebracht. Ebenfalls kommt der Stoffwechsel der Katze in Schwung.

Naturkost für eine gelungene Darmsanierung beugt den Mangelerscheinungen vor und ein artgerechtes Futter sollte stets gegeben sein. Denn künstliche Zusatzstoffe und synthetische Substanzen haben in einem Futter nichts zu suchen.

Medikamente und das Abwägen

Tierärzte greifen schnell zu Antibiotika. Auch wird eine Wurmkur vorsorglich verordnet, ohne das anhand einer Kotprobe festzustellen. Das Impfen steht jährlich an und genau das muss nicht sein. Katzen sollten nach Bedarf versorgt werden und nicht um einen „Rundumschutz“ herzustellen. Den kann nur ein gesunder Darm bieten. Daher muss man genau abwägen, welche Medikation sinnvoll ist und welche nicht.

Wurmkuren, wenn es sein muss

Immer wieder werden Hunde wie auch Katzen regelmäßig entwurmt und das ohne Sinn und Verstand. Es gehört zur Vorsorge und fast schon zum guten Ton. Teilweise wird alle 3 Monate entwurmt und von einer gesunden Darmflora ist dann nicht mehr zu sprechen. Werden nachweislich Würmer in der Kotprobe festgestellt, ist eine Wurmkur anzuraten. Ansonsten ist es eine Qual für den Darm diesen chemischen Prozessen ausgeliefert zu sein. Denn eines muss dem Tierbesitzer klar sein, Würmer haben keinen erheblichen Einfluss auf die Gesundheit von Hunden und Katzen.

Die Sofort-Maßnahme zur Darmsanierung bei Katzen

Ist der Darm angeschlagen und krank, kann sich das in vielerlei Hinsicht äußern und mit Verstopfung und Durchfall vonstattengehen.

Akute Verstopfung
Tritt eine akute Verstopfung ein, ist auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Ist diese nicht gegeben, kann mit einer Spritze Wasser ins Mäulchen gegeben werden. Eine geringe Menge an Milch, erleichtert wiederum den Stuhlgang. Etwas Speiseöl mit Joghurt vermischt, kann auch helfen. Nur sollte man sich bei einer Verstopfung nicht allzu lange Zeit lassen und den Tierarzt aufsuchen. Dieser nimmt mit einem Einmal-Klistier eine Art Einlauf vor.

Akuter Durchfall
Durchfall laugt den Körper der Katze aus und entzieht Flüssigkeit. Als Tierbesitzer darf man Kohle-Tabletten die Schadstoffe aufnehmen und ausleiten verwenden. Des Weiteren bietet sich die Morosche Karottensuppe an. Diese wird sehr lange gekocht und weist dann eine antibiotische Wirkung auf. Gekochter Reis und gekochtes Hühnerfleisch reguliert ebenfalls den Darm.

Eine Darmsanierung ist demzufolge ein Muss, denn nur so steht einer Katze ein langes und gesundes Leben bevor.