heimtierausweis für reisen

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Im Jahr 2004: EU-Heimtierausweis für Reisen mit Hund oder Katze

Seit 2004 ist ein EU-Heimtierausweis zwingend für Reisen mit dem Hund oder der Katze vorgeschrieben. Die Impfungen der Tiere müssen nachgewiesen werden. Jedes Tier, welches ins Ausland mitgenommen wird, muss über einen Mikrochip oder entsprechende Tätowierung verfügen.

Die registrierte Kennzeichnungsnummer des Tieres muss unter Umständen die Identifikation des Tieres bestätigen. Aus dem Heimtierausweis muss hervorgehen, dass eine Tollwutimpfung verabreicht wurde. Der erforderliche Ausweis wird meist vom Veterinär ausgestellt. Hunde, Katzen und Frettchen müssen diesen Ausweis haben.

Sollte kein Ausweis für das Tier vorhanden sein, wird der Grenzübertritt verweigert. Welpen unter 15 Wochen dürfen weder in Deutschland einreisen noch ausreisen. Dänemark wird angeprangert und mit Recht, denn mancher Hundebesitzer musste seinen Hund töten lassen, weil dieser angeblich auf der „Liste“ stand, manchmal vom Beamten willkürlich behauptet.

Ob Listenhund oder nicht, im Internet wird dringend darauf hingewiesen, Dänemark nicht in Begleitung seines Hundes zu besuchen. Der Reisende sollte es nicht bis zur Beschlagnahme des Tieres ankommen lassen, denn die Tötung des Tieres ist dann gewiss. Kein anderes Land ist jedoch so feindlich gegen Hunde eingestellt wie Dänemark. Manche Länder verlangen den Nachweis, dass der Hund eine Behandlung gegen Bandwürmer oder Zecken hatte. Das steht jedoch in keinem Verhältnis zu den dänischen Gepflogenheiten.

katze fährt in urlaub

Seit dem Jahr 2002 ist es für Haustiere viel leichter zu verreisen

Zum Thema Reiseerleichterungen für Europas Haustiere kam im Jahre 2002 ein durchaus positiver Kompromisse in Sicht. Unter anderem durften Dackel Waldi und die Siamkatze Mimi auf unkomplizierte Urlaubsreisen in Europa hoffen. Zwischen dem EU Agrarministerium ergab sich ein Treffen am Montag in Luxemburg. Die Mehrheit davon sprach sich dafür aus, die tierärztlichen Bestimmungen für grenzüberschreitende Reisen mit Haustieren anzugleichen und deutlich zu erleichtern.

Die deutsche Verbraucherschutzministerin Renate Kronast von den Grünen merkte an, dass viele Menschen welche Hunde und Katzen haben diese gerne mit in den Urlaub nehmen wollen und dies auch so unbürokratisch und einfach wie möglich erfolgen sollte. Schließlich sind sie ein Teil der Familie. Allerdings wird dieses Thema erst auf Wunsch der britischen Delegation bei einem erneuten Treffen des Agrar Rates im Juni bestimmt und erneut diskutiert.

Nach vielen Monaten der Debatte erklärten sich auch die „Tollwut freien“ Mitgliedsländer Schweden und Irland bereit, dass sie ihre sehr strengen Einreisebestimmungen für Herrchen oder Frauchen Lieblinge zu lockern bereit wären. Großbritannien dagegen wolle sich aber nochmals in allen Details zu dieser Frage im Parlament äußern, hieß es aus Delegationskreisen.
Luxemburg sieht allerdings nach einer mehrjährigen Übergangsphase den Kompromiss vor, dass sich diese drei Länder mit einer herkömmlichen Impf-Bescheinigung vom Tierarzt zufrieden geben sollten und nicht wie zuvor zusätzliche und aufwändige Labortests anfordern wollen. Wie auf dem europäischen Kontinent. Dort ist jetzt bereits schon lediglich ein ganz normaler Impfpass ausreichend.

Die deutsche Seite erklärte eindeutig, dass Haustiere in nachher Zukunft kein Hinderungsgrund mehr für Urlaub und Reisen darstellen sollen. Besonders die Reisenden der Tierbesitzer zwischen Flensburg und Passau würden dies sicherlich sehr gerne hören. Laut Angaben des Zentralverbandes zoologischer Fachbetriebe in Deutschland leben circa 6,8 Millionen Katzen und 5 Millionen Hunde in bundesrepublikanischen Haushalten. Frühestens ab dem Jahre 2007 könnten deutsche Touristen dann einfach ihre Hunde mit in das schwedische Ferienhaus oder zum Wochenend Ausflug nach London mitnehmen. Allerdings muss der EU Agrar Rat und das europäische Parlament dem Kompromiss zustimmen.
Tiere die an Tollwut oder ähnlichen gefährlichen Syndromem leiden welche auch gegebenenfalls auf den Menschen übertragen werden können, müssen speziell gekennzeichnet sein. Das ist in Form eines Micro Chips oder mit einer dementsprechenden Tätowierung möglich.

Nach ungefähr acht Jahren soll dann offiziell untersucht werden, ob diese beiden beiden Varianten in der europäischen Union weiter so gelassen werden sollten oder in etwa nur noch die elektronische Kennzeichnung gilt.
In Nicht EU-Ländern wo die Tollwut noch weiterhin verbreitet ist, sollen zukünftig ebenfalls die Gesundheitskontrollen bei Hunden und Katzen verstärkt werden.
Eine Quarantäne für diese Tiere kann weiterhin in Irland, Schweden oder Großbritannien in vorgeschrieben werden.

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