An der Leine gehen lernen für hoffnungslose Fälle – letzte Rettung für schwierige Problemhunde (z. B. aus dem Tierschutz)

Disziplin an der Leine – Tipps für vermeintlich hoffnungslose Fälle

Ein Artgenosse kommt in Sicht und der eigene Hund dreht durch? Die Süße Fellnasse setzt sich hin und bewegt sich keinen Schritt weiter? Gassigehen wird zu einer grauenvollen Zumutung, weil der Hund in die Leine, sogar in die Hand beißt? Das ist alles frustrierend. Und keine Sorge. Du hast das Recht frustriert zu sein! Aber es gibt Hoffnung. Leider haben Tierschutzhunde öfters Probleme an der Leine als Zuchthunde. Um den Ursachen auf den Grund zu gehen, benötigen wir mitunter eine detektivische Herangehensweise. Das klingt alles nach viel Arbeit. Und ehrlich gesagt, ist es das auch, aber sie lohnt sich. Und damit du nicht die schwere Entscheidung treffen musst, dich wieder von deinem Liebling zu trennen, habe ich für dich einen Blogbeitrag zum Thema Leinenführigkeit verfasst.

Was ist Leinenführigkeit?

Unter Leinenführigkeit wird das Verhalten des Hundes an der Leine insgesamt bezeichnet. Eine gute Leinenführigkeit zeichnet sich durch folgende Punkte aus.

  • Die Leine hängt entspannt durch.
  • Der Hund sucht regelmäßig Blickkontakt mit Halter*in.
  • Halter*in und Hund funktionieren als Einheit.
  • Der Hund ist abrufbar.

Wenn du so eure Runden verbringst, dann herzlichen Glückwunsch. Der Hund hat eine sehr gute Leinenführigkeit und du benötigst diesen Blog (wahrscheinlich) nicht. Für alle anderen: Keine Sorge. Mit Geduld, Disziplin, Ruhe und Konsequenz kommen wir dahin!

Was ist eine Hundeleine?

Betrachten wir zu Beginn das Werkzeug an sich; die Leine. Auf dem ersten Blick dient die Leine dazu, dem Hund das Wegrennen zu erschweren. Eine solche Ansicht ist schlicht unzureichend. eine Leine ist bestenfalls Sicherheitsgurt und Händchenhalten in einem. Einerseits ein Equipment, das hoffentlich niemals benötigt wird, andererseits ein sicherer Ankerpunkt. Wenn die Leine nur für den Notfall angebracht ist, dann ist bereits viel erreicht.

Händchenhalten beim Hund?

Richtig gelesen. In einer gut funktionierenden Beziehung ist die Leine wie das Halten der Hand eines kleinen Kindes. Ein Beispiel: Für unseren Boxer Mix haben wir eine Rampe, mit der er in das Auto kommt. Ohne Leine traut er sich nicht auf die Rampe und in das Auto. Die Leine gibt ihm an diesem Punkt Sicherheit.
Zu Beginn müssen wir uns also von dem Gedanken verabschieden, dass eine Leine nur dazu dient, den Hund zu fesseln.

Was für Hunde-Leinen gibt es?

Wir unterscheiden zwischen einer gewöhnlichen Leine – der Führleine -, die jeder zu Hause haben sollte, und diversen Trainingsleinen.
Trainingsleinen können unter anderem sein:

Die beiden Haltis werden später gesondert behandelt, da es hierbei aus rechtlichen und tierschutztechnischen Gründen besondere Dinge zu beachten gilt.

Die Schleppleine

Eine Schleppleine ist eine sehr lange Leine (mindestens zwanzig Meter). Hier kannst Du die Schleppleine auf Amazon anschauen: Hier klicken*

Mit ihrer Hilfe trainieren wir den Rückruf, das freie Laufen und arbeiten allgemein an der Verbindung zum Hund. Sie darf niemals an einem Halsband befestigt sein, sondern muss am Geschirr angelegt werden. Der Karabiner wird an die Öse oberhalb der Schultern angelegt und die Leine durch die hintere Öse oberhalb des elften Rippenbogens durchgezogen. So wird das Verletzungsrisiko für den Hund minimiert.

Achtung: Durch den Dauerzug sind Flexileinen grundsätzlich nicht zu empfehlen!

Symptome für mangelhafte Leinenführigkeit

Das wahrscheinlich häufigste Problem bei der Leinenführigkeit ist, dass der Hund unkontrolliert zieht und Halter*in hilflos mitgezerrt werden. Dies kann unterschiedliche Gründe haben:

  • Mangelnde Auslastung
  • Mangelnde Beziehung zwischen Hund und Halter*in
  • Mangelhafte Frustrationstoleranz des Hundes
  • Unnötig starke Rudelführungstendenz des Hundes
  • Angst
  • Unkontrollierter Jagdtrieb
  • Überforderung
  • Rassemerkmale

Dies sind nur ein paar der Gründe, warum der Hund an der Leine ziehen könnte.
Mangelnde Auslastung ist relativ schnell erledigt. Gib dem Hund die Gelegenheit, sich richtig auszutoben. Ball jagen, durchs Feld rennen, (wenn möglich) Spieltreffen mit Artgenossen, lange Wanderschaften, auf denen es viel zu entdecken gibt, Spiele auf der Gassirunde und vieles mehr sorgt für eine gute Auslastung des Hundes.
Mögliche Spiele:

  • Baumklettern: Such dir einen Baum, lasst den Hund absitzen, hebt ein Leckerli auf eine herausfordernde, jedoch realistische Höhe, und gebt dem Hund ein Kommando. Er soll nun mit seinen Vorderpfoten an den Baum hüpfen, auf den Hinterläufen stehen bleiben und das Leckerli nehmen. Denk daran, den Hund zu loben, wenn er die Aufgabe geschafft hat.
  • Hindernis lösen: Während der Hund links von einem Pfeiler, einer Laterne, einem Baum oder etwas Ähnlichem geht, lauft ihr rechts herum. Die Leine wird sich verfangen und der Hund muss überlegen, wie er wieder zu euch kommt, damit es weiter geht. Zeigt ihm den Weg und lobt ihn, wenn er es geschafft hat. Nicht lange, und er wird automatisch vermeiden, sich bei Hindernissen von euch zu trennen. Achtung: Diese Übung erfordert eine hohe Frustrationstoleranz.
  • Der Elefantentrick: Lass den Hund mit den Vorderpfoten auf einem Baumstumpf, einem abgeflachten Stein oder ähnlichem stehen und führt ihn im Kreis um das Hindernis herum. Die Vorderpfoten bleiben hierbei auf dem Hindernis. Der Hund konzentriert sich hierbei auf seine Hinterbeine und auf euch. Achtung: Nur für Hunde mit ausreichend starker Muskulatur. Im Zweifel den Tierarzt konsultieren.

Schwer erziehbare Hunderassen in Bezug auf die Leinenführigkeit Lernen

Hund zieht an der Leine?

Es gibt Rassen, die einfach dazu neigen, zu ziehen, weil sie dafür gezüchtet wurden. Jeder denkt hierbei an Huskys und Malamutes, aber wusstest du, dass Dalmatiner einmal als Kutschenbegleithunde eingesetzt wurden und daher immer noch über eine sehr hohe Ausdauer und Zugkraft verfügen? Doggen wurden neben dem militärischen Einsatz ebenfalls als Zugtiere kleinerer Wagen eingesetzt. Warum erzähle ich euch das? Diese Rassen haben noch immer im Instinkt, dass ein Zug auf der Brust oder dem Hals normal ist. Wenn ihr einem solchen Hund ein zu Hause gegeben habt, dann beachtet seine Bedürfnisse. Gönnt ihm hin und wieder mal das Ziehen, damit er überhaupt in der Lage ist, gegen seine Instinkte anzukämpfen und leinenführig zu sein.

Jagdtrieb bei Hunden hilft an der Leine laufen lernen

Viele Hunde wurden ursprünglich für die Jagd genutzt. Da wir hier ein Raubtier haben, sind diese Instinkte freilich nicht verschwunden. Viele Hunde stehen bei der Suche nach Beute so sehr unter Strom, dass sie unkontrolliert in alle Richtungen ziehen, in denen sie potentielle Beute vermuten. Lenke diese Energie auf ein gewünschtes Ergebnis. Der Hund soll jetzt nicht in den Busch stürmen, um irgendeinem Geist hinterherzujagen? Dann spiel mit ihm am Beutebeutel. Wirf den Beutebeutel und belohne das Zurückbringen der Beute mit einem leckeren Keks. Der Hund lernt hierbei, dass die wahre Action bei dir abgeht.

Rudelführer werden beim Leinenlaufen lernen

Wir vermeiden das Wort Dominanz, da es das Klischee des welterobernden Hundes bedient. Allerdings gibt es Hunde, die ihrem Halter gar nichts zutrauen und daher immer und überall die Kontrolle behalten wollen. Lerne, den Hund zu begrenzen, zeige ihm, dass du weißt, was du tust. Bestimme den Weg, den ihr geht. Das klingt leichter als es ist, bringt aber viele Vorteile und sollte allgemein für eine vertrauensvolle Basis genutzt werden.

Mangelnde Frustrationstoleranz stört beim Gassi gehen lernen

Frustrationstoleranz Hund – Übungen für Dich und Deine Fellnase

Mit Frustrationstoleranz ist die Fähigkeit gemeint, mit unliebsamen Situationen oder Langeweile klarzukommen. Hunde können diese Fähigkeit trainieren, je nach Veranlagung mit unterschiedlichen Ergebnissen.

Die Übung ist simpel: Bevor du irgendetwas Tolles tust (Ball werfen, Zerrspiel anfangen, Hund frei lassen, Leckerli geben usw.), lässt du den Hund absitzen und er muss schlicht warten. Er lernt, dass Geduld belohnt wird.

Hunde, für die das noch zu viel ist, können mit folgender Übung besänftigt werden: Halte das Leckerli in der geschlossenen Faust. Erst wenn der Hund absitzt und aufhört, das Leckerli zu fordern (an der Faust lecken, Nase in die Fingerlücken stecken usw.) gibt es den Keks. Wir erhöhen die Abstände, in denen der Hund ruhig bleiben soll, schrittweise. Diese Übung bildet eine gute Basis für die Bildung der Frustrationstoleranz.

Überforderter und ängstlicher Hund Vertrauen aufbauen

Dies sind heikle Emotionen für deinen Hund. Es gibt unterschiedliche Gründe für die Überforderung. Zu viel Lärm, zu viele Außenreize, schlechte Erfahrungen in bestimmten Situationen (z.B. bei dem Anblick von Bussen, Artgenossen oder bestimmten Menschengruppen). Um solche Reize zu reduzieren, müssen wir unseren Hund Stück für Stück an diese Reize heranführen und belohnen, wenn er einen kleinen Schritt weitergegangen ist. Das kann lange dauern, ist aber unerlässlich, damit der Hund seine Angst ablegen kann und Vertrauen aufbauen kann.

Achtung: Ein Hund, der Angst hat, neigt zu Übersprungshandlungen.

Er weiß nicht, was er tun soll und lässt einfach seinen Körper entscheiden.

Nicht selten beißt der Hund dann unkontrolliert um sich.

Leinenaggression beim Hund

Ich glaube, dass nichts frustrierender für Hundehalter ist als die Aggression an der Leine. Das Gefühl, nichts tun zu können, während der Schatz freidreht, die (gefühlt) vorwurfsvollen Blicke der Passanten und die Hilfslosigkeit sind erniedrigend, erschlagend und schlicht vernichtend. Zu allererst: Du bist nicht allein! Viele Menschen (auch wir) waren bereits frustriert. Es sind Tränen geflossen, Entscheidungen angezweifelt worden und es wurde sogar darüber nachgedacht, dass Tier einfach wieder zurückzubringen! Diese Gefühle sind normal, verständlich und in keinster Weise verwerflich. Wenn du ein Problem erkannt hast und diesen Artikel liest, dann bist du schon einen guten Schritt gegangen. Bravo! Damit wir die weiteren Schritte gehen können, sehen wir uns mal einige der Symptome für Leinenaggression an.

  • Hund aggressiv gegenüber anderen Hunden an der Leine, obwohl es ohne Leine kein Problem gibt.
  • Hund beißt in Leine und knurrt laut
  • Hund dreht sich im Kreis an der Leine
  • Hund beißt in Hände oder Fuß des/der Halters/Halterin.

All diese Symptome haben einen Ursprung; Angst! Diese Angst kann unterschiedliche Ursachen haben. Da wir aber leider nicht mit unserem Hund reden können oder zumindest seine Fähigkeiten zu antworten beschränkt sind, müssen wir uns auf die Sprache und das Verhalten des Hundes konzentrieren.

Wie ein Detektiv analysieren wir das Verhalten des Tieres und dabei auch Unseres! Wie ist die Haltung der Rute? Steht sie steil nach oben oder ist sie eingeklemmt? Geht der Körper frontal auf Konfrontation oder eher seitlich? Sind die Ohren angelegt und der Kopf gesenkt, wobei der Blick nicht von der vermeintlichen Gefahrenquelle genommen wird? Dies kann uns helfen, die Emotionen des Hundes zu verstehen.

Wenn wir diese Emotionen verstehen, können wir auch entsprechend reagieren.

Szenario 1: Der Hund greift andere Hunde an

Du gehst mit deinem Liebling spazieren und sobald ein anderer Hund in Sicht kommt, ist dein Schatz nicht mehr ansprechbar, pöbelt, zerrt an der Leine und beißt sogar um sich?

Dein Hund greift anderen Hund an – was tun?

Erst einmal ist es wichtig zu verstehen, warum Dein Hund so reagiert. Dies kommt oft daher, dass der Hund nicht weiß, wie er mit der Situation umgehen soll. Vielleicht wurde er einmal von einem Artgenossen verletzt oder hatte niemals Hundekontakt? In dieser Situation greifen die Urinstinkte des Hundes – in der Verhaltenspsychologie spricht man hierbei von “fight or fly”. Die Flucht erscheint dem Hund aufgrund der Leine unmöglich, aus diesem Grund geht er zum Angriff über. Kann die Situation nicht geklärt werden, springt das Tier von einem Übersprung in den nächsten.

Keine Angst. Es ist möglich, dieses Problem zu lösen, aber zuerst müssen wir dabei an uns arbeiten. Wie so oft profitiert der Hund hierbei von einem/einer ruhigen Halter/Halterin. Wir führen den Streithammel von der erregenden Situation weg und belohnen jedes noch so kleine positive Verhalten.

  • Der Hund sucht den Blickkontakt und folgt dir? Lob beim Blickkontakt!
  • Der Hund sieht den Artgenossen in weiter Ferne, sieht dich an und geht weiter? Lob!
  • Königsdisziplin: Der andere Hund pöbelt und dein Hund schafft es nach einem kurzen Schwenker wieder zu dir und danach weiter? Ganz großes Lob!

Wie wir sehen, ist hierbei das Timing wichtig.
Auf keinen Fall dürfen wir das Verhalten mit Anschreien verstärken. Schreien=Bellen! Der Hund denkt, dass es richtig ist, loszupöbeln.

Szenario 2: Der Hund lässt sich nicht anleinen!

Du kommst nicht einmal so weit, weil dein Hund die Leine schon von weitem angiftet? Dein Hund lässt sich Zuhause nicht anleinen? Dein Hund hat Angst vor der Leine? Auch das ist nicht unüblich und kann viele Ursachen haben. Vielleicht hat der alte Besitzer verbotene “Erziehungsmethoden” verwendet wie Leinewerfen, Schockhalsband, Würgehalsband oder ähnliches. Gerade beschlagnahmte “Listenhunde”, die vom Herzen gut sind, aber aufgrund solch antiker Methoden absichtlich traumatisiert wurden, entwickeln aufgrund ihrer Sensibilität ein gestörtes Verhältnis zu Leinen.

  • Ansatz 1: Gewöhn den Hund an die Leine, indem du sie auf einen für den Hund neutralen Platz legst und ein paar Kekse darunter legst. Irgendwann nimmst du die Leine in die Hand und wartest, bis der Hund zu dir kommt. Dann Keks rein. Nach diesem Schritt gibt es eine kurze Berührung zwischen Hund und Leine. Wenn das klappt, Keks rein! Irgendwann kann die Leine kurz angelegt werden. Sofort wieder abnehmen und Keks rein. Die Abstände sehr langsam erhöhen.
  • Ansatz 2: Vielleicht ist nicht die Leine, sondern der Druck auf den Hals das Problem? Versuche ein Geschirr und lege die Leine an der Schulter an.

Wie gesagt. Das sind Dinge, die sehr lange dauern können. Manchmal gibt es gar keine Fortschritte und wenn, dann nur ganz Kleine. Gib euch nicht auf. Vertraut aufeinander, dann könnt ihr es schaffen!
Wichtig: Angsttraining ist aus einem Grund besonders langwierig: In Stresssituationen schüttet der Körper das Hormon Cortison aus. Dieses Hormon benötigt 36 Stunden bis es abgebaut ist. D.h. ein erfolgreiches Training in dieser Sache ist nur alle 48 Stunden möglich, da der Hund auch das Nachlassen der Wirkung verkraften muss.

Was sind Haltis? Leinenführigkeit mit Halti trainieren?

Haltis sind, nicht grundlos, umstrittene Trainingsgeräte, die entweder an Schnauze oder Brust des Hundes fixiert werden, um ihn in brenzligen Situationen körperlich von seinem Stressauslöser zu trennen. Soweit die Theorie. In der Praxis ist die Nutzung aus gutem Grund grundsätzlich verboten!
Ausnahmen:

  • Das Halti wird von einem professionellem Hundetrainer verwendet.
  • Das Halti ist kein Dauerzustand, sondern wird nur für den Moment des Trainings verwendet.
  • Der Hund bekommt eine regelmäßige Pause und es besteht keine Angst vor dem Trainingsgerät.

Entscheide dich NIEMALS unbedacht für ein Halti und schon gar nicht für ein anderes Reiztrainingsgerät! Dieses Gerät gehört in die Hände erfahrener Profis.

Du bist nicht allein!

Wie gesagt. Ich kenne die Frustration, die aus der Adoption schwieriger Hunde entstehen kann. Aber gib nicht auf. Trotz meines umfangreichen Wissens und meiner Erfahrung habe auch ich auf einen professionellen Trainer gesetzt. Ich wurde sogar zweimal enttäuscht, bis ich endlich die Schule fand, die mich überzeugt hat. Auch du solltest dir im Zweifel einen fähigen und seriösen Trainer suchen, der dich unterstützt und dir Dinge erklärt, die du aufgrund deiner Subjektivität vielleicht gar nicht wahrgenommen hättest. Du und dein Hund seid ein Team. Und ein Team geht auch durch schwere Zeiten.

Doch wer am Ball bleibt, schießt schließlich auch irgendwann ein Tor!

Hier kommst Du zum ausführlichen Workshop zum Thema Leinenführigkeit lernen:

An der Leine gehen lernen für hoffnungslose Fälle – letzte Rettung für schwierige Problemhunde (z. B. aus dem Tierschutz)

Disziplin an der Leine – Tipps für vermeintlich hoffnungslose Fälle

Ein Artgenosse kommt in Sicht und der eigene Hund dreht durch? Die Süße Fellnasse setzt sich hin und bewegt sich keinen Schritt weiter? Gassigehen wird zu einer grauenvollen Zumutung, weil der Hund in die Leine, sogar in die Hand beißt? Das ist alles frustrierend. Und keine Sorge. Du hast das Recht frustriert zu sein! Aber es gibt Hoffnung. Leider haben Tierschutzhunde öfters Probleme an der Leine als Zuchthunde. Um den Ursachen auf den Grund zu gehen, benötigen wir mitunter eine detektivische Herangehensweise. Das klingt alles nach viel Arbeit. Und ehrlich gesagt, ist es das auch, aber sie lohnt sich. Und damit du nicht die schwere Entscheidung treffen musst, dich wieder von deinem Liebling zu trennen, habe ich für dich einen Blogbeitrag zum Thema Leinenführigkeit verfasst.

Was ist Leinenführigkeit?

Unter Leinenführigkeit wird das Verhalten des Hundes an der Leine insgesamt bezeichnet. Eine gute Leinenführigkeit zeichnet sich durch folgende Punkte aus.

  • Die Leine hängt entspannt durch.
  • Der Hund sucht regelmäßig Blickkontakt mit Halter*in.
  • Halter*in und Hund funktionieren als Einheit.
  • Der Hund ist abrufbar.

Wenn du so eure Runden verbringst, dann herzlichen Glückwunsch. Der Hund hat eine sehr gute Leinenführigkeit und du benötigst diesen Blog (wahrscheinlich) nicht. Für alle anderen: Keine Sorge. Mit Geduld, Disziplin, Ruhe und Konsequenz kommen wir dahin!

Was ist eine Hundeleine?

Betrachten wir zu Beginn das Werkzeug an sich; die Leine. Auf dem ersten Blick dient die Leine dazu, dem Hund das Wegrennen zu erschweren. Eine solche Ansicht ist schlicht unzureichend. eine Leine ist bestenfalls Sicherheitsgurt und Händchenhalten in einem. Einerseits ein Equipment, das hoffentlich niemals benötigt wird, andererseits ein sicherer Ankerpunkt. Wenn die Leine nur für den Notfall angebracht ist, dann ist bereits viel erreicht.

Händchenhalten beim Hund?

Richtig gelesen. In einer gut funktionierenden Beziehung ist die Leine wie das Halten der Hand eines kleinen Kindes. Ein Beispiel: Für unseren Boxer Mix haben wir eine Rampe, mit der er in das Auto kommt. Ohne Leine traut er sich nicht auf die Rampe und in das Auto. Die Leine gibt ihm an diesem Punkt Sicherheit.
Zu Beginn müssen wir uns also von dem Gedanken verabschieden, dass eine Leine nur dazu dient, den Hund zu fesseln.

Was für Hunde-Leinen gibt es?

Wir unterscheiden zwischen einer gewöhnlichen Leine – der Führleine -, die jeder zu Hause haben sollte, und diversen Trainingsleinen.
Trainingsleinen können unter anderem sein:

Die beiden Haltis werden später gesondert behandelt, da es hierbei aus rechtlichen und tierschutztechnischen Gründen besondere Dinge zu beachten gilt.

Die Schleppleine

Eine Schleppleine ist eine sehr lange Leine (mindestens zwanzig Meter). Hier kannst Du die Schleppleine auf Amazon anschauen: Hier klicken*

Mit ihrer Hilfe trainieren wir den Rückruf, das freie Laufen und arbeiten allgemein an der Verbindung zum Hund. Sie darf niemals an einem Halsband befestigt sein, sondern muss am Geschirr angelegt werden. Der Karabiner wird an die Öse oberhalb der Schultern angelegt und die Leine durch die hintere Öse oberhalb des elften Rippenbogens durchgezogen. So wird das Verletzungsrisiko für den Hund minimiert.

Achtung: Durch den Dauerzug sind Flexileinen grundsätzlich nicht zu empfehlen!

Symptome für mangelhafte Leinenführigkeit

Das wahrscheinlich häufigste Problem bei der Leinenführigkeit ist, dass der Hund unkontrolliert zieht und Halter*in hilflos mitgezerrt werden. Dies kann unterschiedliche Gründe haben:

  • Mangelnde Auslastung
  • Mangelnde Beziehung zwischen Hund und Halter*in
  • Mangelhafte Frustrationstoleranz des Hundes
  • Unnötig starke Rudelführungstendenz des Hundes
  • Angst
  • Unkontrollierter Jagdtrieb
  • Überforderung
  • Rassemerkmale

Dies sind nur ein paar der Gründe, warum der Hund an der Leine ziehen könnte.
Mangelnde Auslastung ist relativ schnell erledigt. Gib dem Hund die Gelegenheit, sich richtig auszutoben. Ball jagen, durchs Feld rennen, (wenn möglich) Spieltreffen mit Artgenossen, lange Wanderschaften, auf denen es viel zu entdecken gibt, Spiele auf der Gassirunde und vieles mehr sorgt für eine gute Auslastung des Hundes.
Mögliche Spiele:

  • Baumklettern: Such dir einen Baum, lasst den Hund absitzen, hebt ein Leckerli auf eine herausfordernde, jedoch realistische Höhe, und gebt dem Hund ein Kommando. Er soll nun mit seinen Vorderpfoten an den Baum hüpfen, auf den Hinterläufen stehen bleiben und das Leckerli nehmen. Denk daran, den Hund zu loben, wenn er die Aufgabe geschafft hat.
  • Hindernis lösen: Während der Hund links von einem Pfeiler, einer Laterne, einem Baum oder etwas Ähnlichem geht, lauft ihr rechts herum. Die Leine wird sich verfangen und der Hund muss überlegen, wie er wieder zu euch kommt, damit es weiter geht. Zeigt ihm den Weg und lobt ihn, wenn er es geschafft hat. Nicht lange, und er wird automatisch vermeiden, sich bei Hindernissen von euch zu trennen. Achtung: Diese Übung erfordert eine hohe Frustrationstoleranz.
  • Der Elefantentrick: Lass den Hund mit den Vorderpfoten auf einem Baumstumpf, einem abgeflachten Stein oder ähnlichem stehen und führt ihn im Kreis um das Hindernis herum. Die Vorderpfoten bleiben hierbei auf dem Hindernis. Der Hund konzentriert sich hierbei auf seine Hinterbeine und auf euch. Achtung: Nur für Hunde mit ausreichend starker Muskulatur. Im Zweifel den Tierarzt konsultieren.

Schwer erziehbare Hunderassen in Bezug auf die Leinenführigkeit Lernen

Hund zieht an der Leine?

Es gibt Rassen, die einfach dazu neigen, zu ziehen, weil sie dafür gezüchtet wurden. Jeder denkt hierbei an Huskys und Malamutes, aber wusstest du, dass Dalmatiner einmal als Kutschenbegleithunde eingesetzt wurden und daher immer noch über eine sehr hohe Ausdauer und Zugkraft verfügen? Doggen wurden neben dem militärischen Einsatz ebenfalls als Zugtiere kleinerer Wagen eingesetzt. Warum erzähle ich euch das? Diese Rassen haben noch immer im Instinkt, dass ein Zug auf der Brust oder dem Hals normal ist. Wenn ihr einem solchen Hund ein zu Hause gegeben habt, dann beachtet seine Bedürfnisse. Gönnt ihm hin und wieder mal das Ziehen, damit er überhaupt in der Lage ist, gegen seine Instinkte anzukämpfen und leinenführig zu sein.

Jagdtrieb bei Hunden hilft an der Leine laufen lernen

Viele Hunde wurden ursprünglich für die Jagd genutzt. Da wir hier ein Raubtier haben, sind diese Instinkte freilich nicht verschwunden. Viele Hunde stehen bei der Suche nach Beute so sehr unter Strom, dass sie unkontrolliert in alle Richtungen ziehen, in denen sie potentielle Beute vermuten. Lenke diese Energie auf ein gewünschtes Ergebnis. Der Hund soll jetzt nicht in den Busch stürmen, um irgendeinem Geist hinterherzujagen? Dann spiel mit ihm am Beutebeutel. Wirf den Beutebeutel und belohne das Zurückbringen der Beute mit einem leckeren Keks. Der Hund lernt hierbei, dass die wahre Action bei dir abgeht.

Rudelführer werden beim Leinenlaufen lernen

Wir vermeiden das Wort Dominanz, da es das Klischee des welterobernden Hundes bedient. Allerdings gibt es Hunde, die ihrem Halter gar nichts zutrauen und daher immer und überall die Kontrolle behalten wollen. Lerne, den Hund zu begrenzen, zeige ihm, dass du weißt, was du tust. Bestimme den Weg, den ihr geht. Das klingt leichter als es ist, bringt aber viele Vorteile und sollte allgemein für eine vertrauensvolle Basis genutzt werden.

Mangelnde Frustrationstoleranz stört beim Gassi gehen lernen

Frustrationstoleranz Hund – Übungen für Dich und Deine Fellnase

Mit Frustrationstoleranz ist die Fähigkeit gemeint, mit unliebsamen Situationen oder Langeweile klarzukommen. Hunde können diese Fähigkeit trainieren, je nach Veranlagung mit unterschiedlichen Ergebnissen.

Die Übung ist simpel: Bevor du irgendetwas Tolles tust (Ball werfen, Zerrspiel anfangen, Hund frei lassen, Leckerli geben usw.), lässt du den Hund absitzen und er muss schlicht warten. Er lernt, dass Geduld belohnt wird.

Hunde, für die das noch zu viel ist, können mit folgender Übung besänftigt werden: Halte das Leckerli in der geschlossenen Faust. Erst wenn der Hund absitzt und aufhört, das Leckerli zu fordern (an der Faust lecken, Nase in die Fingerlücken stecken usw.) gibt es den Keks. Wir erhöhen die Abstände, in denen der Hund ruhig bleiben soll, schrittweise. Diese Übung bildet eine gute Basis für die Bildung der Frustrationstoleranz.

Überforderter und ängstlicher Hund Vertrauen aufbauen

Dies sind heikle Emotionen für deinen Hund. Es gibt unterschiedliche Gründe für die Überforderung. Zu viel Lärm, zu viele Außenreize, schlechte Erfahrungen in bestimmten Situationen (z.B. bei dem Anblick von Bussen, Artgenossen oder bestimmten Menschengruppen). Um solche Reize zu reduzieren, müssen wir unseren Hund Stück für Stück an diese Reize heranführen und belohnen, wenn er einen kleinen Schritt weitergegangen ist. Das kann lange dauern, ist aber unerlässlich, damit der Hund seine Angst ablegen kann und Vertrauen aufbauen kann.

Achtung: Ein Hund, der Angst hat, neigt zu Übersprungshandlungen.

Er weiß nicht, was er tun soll und lässt einfach seinen Körper entscheiden.

Nicht selten beißt der Hund dann unkontrolliert um sich.

Leinenaggression beim Hund

Ich glaube, dass nichts frustrierender für Hundehalter ist als die Aggression an der Leine. Das Gefühl, nichts tun zu können, während der Schatz freidreht, die (gefühlt) vorwurfsvollen Blicke der Passanten und die Hilfslosigkeit sind erniedrigend, erschlagend und schlicht vernichtend. Zu allererst: Du bist nicht allein! Viele Menschen (auch wir) waren bereits frustriert. Es sind Tränen geflossen, Entscheidungen angezweifelt worden und es wurde sogar darüber nachgedacht, dass Tier einfach wieder zurückzubringen! Diese Gefühle sind normal, verständlich und in keinster Weise verwerflich. Wenn du ein Problem erkannt hast und diesen Artikel liest, dann bist du schon einen guten Schritt gegangen. Bravo! Damit wir die weiteren Schritte gehen können, sehen wir uns mal einige der Symptome für Leinenaggression an.

  • Hund aggressiv gegenüber anderen Hunden an der Leine, obwohl es ohne Leine kein Problem gibt.
  • Hund beißt in Leine und knurrt laut
  • Hund dreht sich im Kreis an der Leine
  • Hund beißt in Hände oder Fuß des/der Halters/Halterin.

All diese Symptome haben einen Ursprung; Angst! Diese Angst kann unterschiedliche Ursachen haben. Da wir aber leider nicht mit unserem Hund reden können oder zumindest seine Fähigkeiten zu antworten beschränkt sind, müssen wir uns auf die Sprache und das Verhalten des Hundes konzentrieren.

Wie ein Detektiv analysieren wir das Verhalten des Tieres und dabei auch Unseres! Wie ist die Haltung der Rute? Steht sie steil nach oben oder ist sie eingeklemmt? Geht der Körper frontal auf Konfrontation oder eher seitlich? Sind die Ohren angelegt und der Kopf gesenkt, wobei der Blick nicht von der vermeintlichen Gefahrenquelle genommen wird? Dies kann uns helfen, die Emotionen des Hundes zu verstehen.

Wenn wir diese Emotionen verstehen, können wir auch entsprechend reagieren.

Szenario 1: Der Hund greift andere Hunde an

Du gehst mit deinem Liebling spazieren und sobald ein anderer Hund in Sicht kommt, ist dein Schatz nicht mehr ansprechbar, pöbelt, zerrt an der Leine und beißt sogar um sich?

Dein Hund greift anderen Hund an – was tun?

Erst einmal ist es wichtig zu verstehen, warum Dein Hund so reagiert. Hundereaktionen und Hundegefühle richtig interpretierenDies kommt oft daher, dass der Hund nicht weiß, wie er mit der Situation umgehen soll. Vielleicht wurde er einmal von einem Artgenossen verletzt oder hatte niemals Hundekontakt? In dieser Situation greifen die Urinstinkte des Hundes – in der Verhaltenspsychologie spricht man hierbei von “fight or fly”. Die Flucht erscheint dem Hund aufgrund der Leine unmöglich, aus diesem Grund geht er zum Angriff über. Kann die Situation nicht geklärt werden, springt das Tier von einem Übersprung in den nächsten.

Keine Angst. Es ist möglich, dieses Problem zu lösen, aber zuerst müssen wir dabei an uns arbeiten. Wie so oft profitiert der Hund hierbei von einem/einer ruhigen Halter/Halterin. Wir führen den Streithammel von der erregenden Situation weg und belohnen jedes noch so kleine positive Verhalten.

  • Der Hund sucht den Blickkontakt und folgt dir? Lob beim Blickkontakt!
  • Der Hund sieht den Artgenossen in weiter Ferne, sieht dich an und geht weiter? Lob!
  • Königsdisziplin: Der andere Hund pöbelt und dein Hund schafft es nach einem kurzen Schwenker wieder zu dir und danach weiter? Ganz großes Lob!

Wie wir sehen, ist hierbei das Timing wichtig.
Auf keinen Fall dürfen wir das Verhalten mit Anschreien verstärken. Schreien=Bellen! Der Hund denkt, dass es richtig ist, loszupöbeln.

Szenario 2: Der Hund lässt sich nicht anleinen!

Du kommst nicht einmal so weit, weil dein Hund die Leine schon von weitem angiftet? Dein Hund lässt sich Zuhause nicht anleinen? Dein Hund hat Angst vor der Leine? Auch das ist nicht unüblich und kann viele Ursachen haben. Vielleicht hat der alte Besitzer verbotene “Erziehungsmethoden” verwendet wie Leinewerfen, Schockhalsband, Würgehalsband oder ähnliches. Gerade beschlagnahmte “Listenhunde”, die vom Herzen gut sind, aber aufgrund solch antiker Methoden absichtlich traumatisiert wurden, entwickeln aufgrund ihrer Sensibilität ein gestörtes Verhältnis zu Leinen.

  • Ansatz 1: Gewöhn den Hund an die Leine, indem du sie auf einen für den Hund neutralen Platz legst und ein paar Kekse darunter legst. Irgendwann nimmst du die Leine in die Hand und wartest, bis der Hund zu dir kommt. Dann Keks rein. Nach diesem Schritt gibt es eine kurze Berührung zwischen Hund und Leine. Wenn das klappt, Keks rein! Irgendwann kann die Leine kurz angelegt werden. Sofort wieder abnehmen und Keks rein. Die Abstände sehr langsam erhöhen.
  • Ansatz 2: Vielleicht ist nicht die Leine, sondern der Druck auf den Hals das Problem? Versuche ein Geschirr und lege die Leine an der Schulter an.

Wie gesagt. Das sind Dinge, die sehr lange dauern können. Manchmal gibt es gar keine Fortschritte und wenn, dann nur ganz Kleine. Gib euch nicht auf. Vertraut aufeinander, dann könnt ihr es schaffen!
Wichtig: Angsttraining ist aus einem Grund besonders langwierig: In Stresssituationen schüttet der Körper das Hormon Cortison aus. Dieses Hormon benötigt 36 Stunden bis es abgebaut ist. D.h. ein erfolgreiches Training in dieser Sache ist nur alle 48 Stunden möglich, da der Hund auch das Nachlassen der Wirkung verkraften muss.

Was sind Haltis? Leinenführigkeit mit Halti trainieren?

Haltis sind, nicht grundlos, umstrittene Trainingsgeräte, die entweder an Schnauze oder Brust des Hundes fixiert werden, um ihn in brenzligen Situationen körperlich von seinem Stressauslöser zu trennen. Soweit die Theorie. In der Praxis ist die Nutzung aus gutem Grund grundsätzlich verboten!
Ausnahmen:

  • Das Halti wird von einem professionellem Hundetrainer verwendet.
  • Das Halti ist kein Dauerzustand, sondern wird nur für den Moment des Trainings verwendet.
  • Der Hund bekommt eine regelmäßige Pause und es besteht keine Angst vor dem Trainingsgerät.

Entscheide dich NIEMALS unbedacht für ein Halti und schon gar nicht für ein anderes Reiztrainingsgerät! Dieses Gerät gehört in die Hände erfahrener Profis.

Du bist nicht allein!

Wie gesagt. Ich kenne die Frustration, die aus der Adoption schwieriger Hunde entstehen kann. Aber gib nicht auf. Trotz meines umfangreichen Wissens und meiner Erfahrung habe auch ich auf einen professionellen Trainer gesetzt. Ich wurde sogar zweimal enttäuscht, bis ich endlich die Schule fand, die mich überzeugt hat. Auch du solltest dir im Zweifel einen fähigen und seriösen Trainer suchen, der dich unterstützt und dir Dinge erklärt, die du aufgrund deiner Subjektivität vielleicht gar nicht wahrgenommen hättest. Du und dein Hund seid ein Team. Und ein Team geht auch durch schwere Zeiten.

Doch wer am Ball bleibt, schießt schließlich auch irgendwann ein Tor!

Hier kommst Du zum ausführlichen Workshop zum Thema Leinenführigkeit lernen: