katzenstreu mit kokos

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Biologisch abbaubare Katzenstreusorten gibt es viele. Immer mehr Katzenbesitzer versuchen Alternativen zum gängigen Klumpen-Tonstreu zu finden, um ihre Katzenhaltung noch umweltfreundlicher zu gestalten. Da die Nachfrage nach Alternativen für nachhaltiges Einstreu wächst, tauchen immer mehr biologisch abbaubare Katzenstreus auf, um den Bedarf zu decken. Das begrüßen wir und möchten hier einige Streuarten vergleichen und somit auf die umweltfreundlichen Streuarten aufmerksam machen.

Kokosnuss-Streu im Vergleich zu kieferhaltiges Streu: Welche Sorte verklumpt besser?

Einige Kiefernstreus beinhalten zwar Klumpmittel – aber es gibt im Moment keine klumpenden Kokosnussstreus.

Einige Kiefernstreus klumpen, andere nicht. Die meisten Kiefernstreus werden allerdings nicht aus klumpenden Pellets hergestellt. Diese Streus funktionieren ähnlich wie Kokosnussstreu – Du schöpfst die Feststoffe heraus und rührst das angefeuchtete Sägemehl auf, um Gerüche aufzunehmen. Sobald das Streu die Saugfähigkeitsgrenze erreicht hat, entleerst Du den Inhalt des gesamten Katzenklos und füllst mit frischem Streu nach.

Wenn Du die Verwendung von klumpenden Streu gewöhnt bist, gibt es klumpendes Kiefernstreu, das Du probieren kannst. Feline Pine Streu* enthält ein pflanzliches Klumpmittel. Hier die Bild-Ansicht des Kiefernstreus:

Im Moment gibt es keine verklumpenden Kokosnussstreu-Sorten auf dem Markt. Ein klarer Vorteil des Kokosnusskatzenstreus sind die naturbelassenen Zutaten (100% Kokosnussschale)*. Wenn man hier ein Klumpmittel hinzufügen würde, wären die Zutaten nicht mehr so umweltfreundlich, wie sie im Moment sind! Die Kokosnuss wirkt wie ein Schwamm und nimmt schnell alle Flüssigkeiten auf. Schöpfe die Feststoffe heraus, rühre einmal um und schon bist Du fertig mit dem sauber machen der Katzentoilette.

Kokosnuss vs. Kiefer: Welches Katzeneinstreu ist leichter nachhause zu tragen?

Kokosnuss ist etwas leichter als Kiefer – aber beide sind viel leichter als normales Standardstreu.

Kokosnussstreu ist unglaublich leicht. Wenn du es nicht magst diese schweren Eimer mit Tonstreu herumzuschleppen, ist Kokosstreu eine gute Alternative. Bei körperlichen Einschränkungen wie Rücken- oder Schulterproblemen wirst Du den Trend zu leichterem Streu lieben lernen!

Übrigens ist es falsch zu denken, dass du ja viel mehr davon kaufen musst, nur weil es leicht ist. Leichtes Katzenstreu zu schleppen ist genauso effektiv wie schweres Streu. Das Katzenklo wird nach Volumen und nicht nach Gewicht gefüllt. Ein ganzer Monat Kokosnusskatzenstreu ist nur 2,5 Kilo schwer. Selbst Tonstreu, welches als leicht beworben wird, wiegt über 6,5 Kilo für einen Monatsvorrat.

Kiefernkatzenstreu ist auch viel leichter als Ton. Wenn Du Schwierigkeiten hast, Tonstreu zu tragen und in die Toilette zu füllen, ist Kiefer eine weitere ausgezeichnete Option. Eine Monatsversorgung mit Kiefernkatzenstreu wiegt etwa 3,5 Kilo – das ist immer noch nur die Hälfte von Tonstreu!

 

Kokosnuss im Test gegen Kiefer: Welches Streu vermindert die Geruchsbildung besser?

Kiefernkatzenstreu bietet eine hervorragende Geruchsverminderung, während Kokosnuss in diesem Bereich etwas schlechter abschneidet.

Kiefernkatzenstreu gewinnt diese Runde – das ist eindeutig. Das Kiefernstreu leistet hervorragende Arbeit bei der Absorption und Beseitigung des Geruchs von Katzenkot und Flüssigkeiten. Selbst das nicht klumpende Kiefernstreu hat die Toilettengerüche eine Woche lang „im Griff“. Das Kiefernstreu hat einen sehr angenehmen natürlichen Duft – die Assoziation mit einem Spaziergang durch einen Kiefernwald wird geweckt.

Wenn Du eine komplett geruchlose Einstreu bevorzugst, ist Kokosnuss eine gute Wahl. Kokosstreu hat überhaupt keinen Geruch. Wenn Deine Katze also extrem empfindlich auf neue Gerüche reagiert, wird sie Kokosstreu akzeptieren. Leider bindet das Kokosstreu nur für ein paar Tage Gerüche. Die Kokosnuss nimmt den Urin gut auf, beseitigt jedoch nicht den stechenden Ammoniakgeruch. Entweder musst Du das Streu häufiger wechseln als empfohlen oder einen zusätzlichen Geruchsneutralisierer ins Katzenklo einbringen.

Kokosnuss-Einstreu im Vergleich zu Kiefer-Einstreu: Was ist besser für die Umwelt?

Kokosnuss gewinnt diese Runde – aber beide sind super umweltfreundlich.

Kokosnusskatzenstreu wird aus dem Abfallprodukt einer boomenden Kokosnussindustrie hergestellt. Kokosstreu wird aus Kokosnussschalen hergestellt – der „Müll“, der nach der Verarbeitung all deiner Lieblings-Kokosnussleckereien übrig bleibt 🙂

Es ist eine erneuerbare Ressource, und die Kokosnusspalmen wachsen immer wieder nach. Kokosnusskatzenstreu ist sowohl biologisch abbaubar als auch kompostierbar.

Kiefernkatzenstreu ist ebenfalls biologisch abbaubar und wird aus einem nachwachsenden Rohstoff hergestellt. Wenn du dir Sorgen machst, dass der Kauf von Kiefernstreu zur Zerstörung von Wäldern beiträgt, solltest du das folgende wissen: Das Kiefernstreu wird nachhaltig aus Holzresten hergestellt, die nach der Holzproduktion übrig bleiben. Bäume werden nicht gefällt, um das Katzenstreu zu machen. Also ist auch die Herstellung vom Kiefernstreu sehr nachhaltig und umweltfreundlich. Allerdings wird das Roden der Kiefern dadurch noch rentabler. Daher geht diese Runde ganz klar an das Kokosnussstreu!

 

 

Was mögen Katzen eigentlich lieber – das Streu mit Kokos oder das mit Kiefer?

Kokosnuss ist weich auf den Pfoten, und die meisten Katzen lieben es, wie es sich anfühlt.

So wie sich die Kokosnuss anfühlt, das ist vergleichbar mit flauschigem, saugfähigem Streu. Die meisten Katzen bevorzugen eine Streukonsistenz von feinem Sand  – und Kokosstreu fühlt sich genauso an. Kokosnussstreu ist ideal für Katzen, die gerne herumbuddeln, bevor sie die Toilette benutzen.

Kiefernkatzenstreu besteht in der Regel aus größeren Stücken und komprimierten Pellets. Kiefernpellets können sich hart für Katzenpfoten anfühlen und es macht nicht viel Spaß, in ihnen zu buddeln. Wenn Deine Katze bei der Streukonsistenz wählerisch ist, versuche das alte Streu, mit dem Kiefernstreu zu mischen, damit sich deine Katze an das neue Streu gewöhnen kann.

 

Welches Streu wird weniger durch die Wohnung getragen? Die Sorte mit Kokosnuss oder die mit Kiefer?

Kiefernkatzenstreu fällt aufgrund des schwereren Gewichts schneller wieder von der Katzenpfote ab als Kokosnuss.

Kiefernstreu gibt es in verschiedenen Formen und Größen, so dass die Anzahl der Spuren und Streuungen nach Verlassen des Katzenklos variieren kann. Insgesamt ist es schwerer als Kokosnuss, so dass es weniger wahrscheinlich ist, dass es an Katzenpfoten klebt und durch das Haus getragen wird. Deine Katze kann das Kiefernstreu natürlich immer noch aus dem Katzenklo werfen, aber die Pellets oder Granulate verstreuen sich normalerweise nicht sehr weit. Kiefernstreu klebt auch nicht an Katzenfell.

Das leichte Gewicht von Kokosstreu ist praktisch aber es macht es auch anfällig dafür, an Katzenpfoten zu haften und aus dem Katzenklo herausgetragen zu werden. Allerdings fällt die Kokosnussschale schnell wieder ab, so dass sie nie weit außerhalb des Katzenklos getragen wird – im Gegensatz zu einigen feinkörnigen, klumpenden Streusorten. Wenn Du Kokosnuss-Katzenstreu probieren möchtest, solltest Du auch definitiv in eine hochwertige Streumatte investieren*.

Hier findest Du eine sehr hochwertige Streumatte (einfach auf das Bild klicken):

 

Kokosnuss gegen Kiefer: Welches Streu ist weniger staubig?

Kokosnussstreu gewinnt diese Runde und zwar mit Abstand!

Kokosnusskatzenstreu ist das einzig wirklich staubfreie Katzenstreu! Der Katzenstreumarkt ist gesättigt mit Versprechungen von staubfreiem Streu, aber es ist wirklich schwierig eines zu finden welches dieses Versprechen tatsächlich erfüllt. Es stellt sich die Frage, ob staubfreies Streu ebenso schwer zu finden ist wie ein rosa Elefant mit weißen Punkten. Abgesehen von Fantasietieren ist Kokosnusskatzenstreu wirklich absolut und zu 100% frei von Staub. Beim Einfüllen der Einstreu in das Katzenklo oder beim Scharren Deiner Katze in der Katzentoilette ist kein Staub sichtbar!

Kiefern-Katzenstreu kann hingegen eine ziemlich staubige Angelegenheit sein. Das Kiefernstreu enthält in der Regel etwas Sägemehl im Beutel. Sogar Pelletstreu kann ein wenig zerquetscht werden, bevor es den Weg in die Katzentoilette schafft. Dieses Sägemehl kann in die Luft gelangen, wenn das Streu in das Katzenklo gegeben wird. Normalerweise setzt sich der Staub jedoch schnell wieder ab, sobald er sich im Katzenklo befindet und stellt kein so großes Problem wie bei Tonstreu dar. Die Feline Pine Katzestreusorte auf Amazon* fügt Mineralöl zur Rezeptur hinzu, um den Staub zu reduzieren.

Obwohl es nicht so gefährlich ist wie der kristalline Siliziumdioxidstaub, der in klumpenden Tonabfällen enthalten ist, ist Kiefernholzstaub nicht ganz ungefährlich. Kiefer enthält Carbonsäure im Harz – und diese Säure kann die Atmungsorgane deiner Katze reizen. Allerdings ist es unwahrscheinlich, dass negative Auswirkungen festgestellt werden, es sei denn Deine Katze leidet an Asthma – in dem Fall solltest Du kein Kiefernstreu verwenden.

 

Was ist günstiger – Kokoseinstreu oder Kieferneinstreu?

Kiefernkatzenstreu schlägt Kokosnuss Katzenstreu mit seinem niedrigeren Preis.

Der Preis für das führende Kiefernkatzenstreu, Feline Pine Original*, für einen 3,5 Kilo Beutel bezahlst du 6 EUR. Dieser Beutel hält etwa einen Monat – das entspricht 1,50 EUR / Woche.

Das 20 Liter Cocosstreu von Cocopremium* kostet nur 16,35 EUR auf Amazon und ist sehr ergiebig.

Im Vergleich dazu das CatSpot Kokosnussstreu auf Amazon.com*. Ein 2,5 Kilo Beutel ist für etwa 17 EUR erhältlich. Denke dran, dass Kokosnussstreu leichter ist als das Kieferstreu. Der 2,5 Kilo Beutel mit Kokosnussstreu ist tatsächlich größer als der 3,5 Kilo Beutel mit Kiefernstreu! Ein Beutel sollte hier aber ebenfalls etwa einen Monat halten, so dass wir hier bei Kosten von etwa 4,30 EUR pro Woche sind.

Kokos- und Kiefernstreu sind ernst zu nehmende Konkurrenten im Bereich der biologisch abbaubaren Katzenstreus.

Jetzt liegt es an dir zu entscheiden, welche für dich das Richtige ist.

Wenn Du auf der Suche nach einem sicheren Katzenstreu bist, welches natürlich und umweltfreundlich ist, ist sowohl Kokos- als auch Kieferstreu eine ausgezeichnete Wahl. Sie haben alle ihre eigenen Stärken und Schwächen – es ist an der Zeit, dich festzulegen, welche Eigenschaften für Deine Katze am wichtigsten sind.

Denke daran, dass nicht alle Katzen die gleichen Vorlieben haben. Für einige Katzen ist der wichtigste Aspekt der Einstreu das Feeling an den Pfoten – andere sind so verrückt nach Geruchsneutralität, dass sie sich weigern werden, eine einmal nach Kiefern riechende Katzentoilette wieder zu benutzen. Du kennst deine Katze am besten. Vielleicht versuchst du es mal mit beiden?