BKH Kitten aus dem Tierheim – Worauf achten bei der Tierheimauswahl?

Wer sich dazu entschlossen hat ein Britisch Kurzhaar Kitten aus dem Tierheim zu adoptieren, sollte sich zunächst bei den Tierheimen in der Umgebung umsehen. Oftmals haben viele eine Internetseite, auf denen sie ihre Vermittlungstiere vorstellen. So bekommt man einen ersten Überblick, ob das richtige Britisch Kurzhaar Kitten dabei sein könnte.

Im Internet können die Tierheime von Besuchern bewertet werden. Es lohnt sich immer einen Blick auf die letzten positiven und negativen Kommentare zu werfen. Jedoch sollten diese Bewertungen nur eine Orientierung darstellen und neben dem Internetauftritt einen groben, ersten Eindruck vermitteln.

Erfahrungen vor Ort sammeln

Am besten macht man seine eigenen Erfahrungen vor Ort. Ein Tag der offenen Tür ist immer eine gute Gelegenheit, um mit den Mitarbeitern ins Gespräch zu kommen und die Räumlichkeiten kennenzulernen.
Idealerweise ist der Weg ins Tierheim seiner Wahl nicht allzu lang. Natürlich kann man sich auch in einem Tierheim am anderen Ende des Landes umsehen. Jedoch sollte immer im Hinterkopf behalten werden, dass die Fahrt nicht nur sehr zeit- und kostenintensiv ist. Manchmal sind mehrere Besuche nötig, bis man sein Tier gefunden hat und mitnehmen kann. Außerdem ist der Auszug für das Kätzchen sehr stressig. Lange Autofahrten sind daher nicht empfehlenswert.

Worauf achten bei der Kittenauswahl

Ist man nun auf ein Britisch Kurzhaar Kitten aufmerksam geworden, sollte man mit dem Tierheim besprechen, wann man zum Kennenlernen vorbeikommen kann. Die Tierheime halten das oft sehr unterschiedlich. Manche wünschen Terminabsprachen, andere freuen sich auch über einen spontanen Besuch.

Hat ein Tierheim einen ganzen Wurf aufgenommen, ist die Auswahl umso schwieriger. Die meisten Kitten sind sehr neugierig und verspielt. Dies kann man sich zu Nutze machen und einen ersten Kontakt zu den Tieren aufnehmen. Die Mitarbeiter können meist viel über die unterschiedlichen Charaktere berichten. Sie werden jeden Interessenten so gut es geht beraten, ob das Kätzchen, das man sich ausgesucht hat, zu einem passt. Manchmal machen die Mitarbeiter Kontrollen vor und nach der Vermittlung, um sicherzugehen, dass es zu keinen Problemen kommt und die Tiere nicht doch wieder abgegeben werden.

Es ist immer ratsam sich nach der Vergangenheit der kleinen Britisch Kurzhaar Kitten zu erkunden. Ob sie im Tierheim geboren sind oder ob sie hier abgegeben wurden. Bei Fundtieren ist es meist schwer etwas über ihre Herkunft zu sagen. So bleiben diese Kätzchen immer eine kleine Wundertüte.

Wichtig ist auch zu erfragen, ob das Britisch Kurzhaar Kitten bereits kastriert wurde. Da die meisten Tierheime vor lauter Katzen aus allen Nähten platzen und oftmals Aufnahmestopps verhängen, werden die Tiere in der Regel nur kastriert bzw. sterilisiert abgegeben.

Welche Tierheime haben Britisch Kurzhaar Kitten?

Grundsätzlich ist es möglich in allen deutschen Tierheimen auf Britisch Kurzhaar Kitten zu treffen, sofern sie Katzen aufnehmen. Sucht man explizit nach dieser Rasse, kann man auch im Tierheim anrufen und sich erkundigen, ob man bei ihnen fündig wird. Manchmal dauert es ein paar Tage, bis die neuen Tiere auf der Internetseite landen.

Welches Futter ist das Richtige für das BKH Kitten?

Um dem Kleinen eine möglichst gesunde Nahrung zukommen zu lassen, sollte man sich ein paar Gedanken im Vorhinein machen. Was ist die natürliche Nahrung für Kitten und Katzen? Von Natur aus ist die Katze ein reiner Fleischfresser. Das kann man leicht daran erkennen, dass die Katze einen sehr kurzen Darm im Vergleich zur Körperlänge hat. Hunde haben zum Beispiel einen längeren Darm, weil sie auch einen Anteil an Kohlenhydraten in der Nahrung brauchen und für die Verdauung der Kohlenhydrate einen längeren Darm benötigen.

Auch am Gebiss der Katze erkennt man, dass es ein Fleischfressergebiss ist. Die typischen flachen Mahlzähne von Pflanzenfressern und Mischfressern fehlen. Die Katze hat ausschließlich Reißzähne zum reißen der Beute. Die Katze muss überhaupt nicht kauen und kann das Fleisch dann so hinunterschlingen.

Auch kleine Kitten würden in der freien Natur frisches Fleisch bekommen, nachdem sie fertig sind mit der normalen Muttermilch ihrer Katzenmama. Kitten würden nicht irgendwelches „extra Fleisch“ bekommen, wie es von der Industrie suggeriert wird. Ein extra Kittenfutter ist also nicht notwendig. Wichtig ist, dass das Kitten frisches und vorallem hochwertiges Fleisch bekommt. Es sollten keine Schlachtabfälle sein, da die Proteine in Schlachtabfällen minderwertig sind und das Kitten dadurch nicht mit den notwendigen Proteinen versorgt wird.

Die natürlichste Nahrung wäre also mit Sicherheit das Barfen – Fütterung von rohem Fleisch. Hier muss man aber eine extra Ausbildung machen, damit kein Mangel an einem bestimmten Nährstoff entsteht. Nicht jeder Katzenbesitzer möchte sich die Mühe machen und alle wichtigen Vitamine, Mineralstoffe usw. immer extra abwiegen müssen.

Welche gesunde Alternative gibt es zum barfen?

Wer nach einer Alternative zum Barfen sucht, sollte sich über die folgenden Dinge Gedanken machen:

Katzenfutter in Lebensmittelqualität, weil Katzen zur Familie gehören und deswegen genau die gleiche Qualität zu essen bekommen sollten wie wir Menschen.

Frisches Fleisch ohne Konservierungsstoffe und synthetische Chemiebestandteile – So bleibt die Katze gesund und ist artgerecht ernährt.

Keine Antibiotikareste sollten im Fleisch enthalten sein – Leider ist es aufgrund der Massentierhaltung in Deutschland Gang und Gebe, dass die Schlachttiere nur auf Verdacht mit Antibiotika behandelt werden und dieses Antibiotika-verseuchte Fleisch dann der Katze zu fressen gegeben wird mit den entsprechenden negativen Langzeitfolgen auf die Gesundheit.

Die Lösung ist, hier ein Fleisch zu wählen, das in Schweden hergestellt wird, wo Massentierhaltung und Antibiotikagabe auf Verdacht verboten sind.

Für Tierheimkatzen gibt es derzeit ein Futter-Aktionsangebot:

Im ersten Monat kann dieses Futter aus Schweden kostenlos gefüttert werden. Die Bedingung ist, dass die Katze von einem in Deutschland anerkannten Verein übernommen wurde und der Übernahmevertrag nicht älter als 14 Tage alt ist. Die Förderung wird durch einen Tierschutzverein ermöglicht. Falls Sie mit Ihrer Katze daran teilnehmen möchten, bewerben Sie sich gerne hier: https://www.katzennothilfe.de/bewerbung-fuer-kostenloses-katzenfutter/

Kitten oder ausgewachsene Britisch Kurzhaar? Hier die Vor- und Nachteile

Kleine Britisch Kurzhaar Kitten sind sehr niedlich und werden schneller einen neuen Besitzer finden. Des Weiteren werden junge Kitten eher über Verkaufsanzeigen über private Besitzer vermittelt. Das schränkt die Auswahl deutlich ein und man findet nicht unbedingt in der näheren Umgebung ein Tierheim mit jungen Kätzchen.

Zudem geben viele Tierheime ihre Katzen nur kastriert bzw. sterilisiert ab. Da dies erst zwischen dem 6. und 8. Monat möglich ist, wird man sich so lange noch gedulden müssen. Nicht zu vergessen ist auch der Aufwand, den ein junges Tier zunächst macht. Man kann es nicht oder nur sehr kurz alleine lassen. Dazu kommt die Erziehung, insbesondere dass man dem Kitten beibringt das Katzenklo zu benutzen.

Dafür sieht man sein kleines Kätzchen aufwachsen und neue Dinge entdecken. Man ist maßgeblich an seiner Erziehung beteiligt und hat somit einen gewissen Einfluss auf seine Entwicklung.

Erwachsene Britisch Kurzhaar haben meist ihren eigenen Charakter entwickelt. Ebenso können sich gewisse Eigenarten gefestigt haben, die nur schwer zu ändern sind. Je nach Alter des Tieres bleiben einem deutlich weniger Jahre als mit einem jungen Kätzchen.

Dafür sind die erwachsenen Katzen in der Regel alle mit dem Katzenklo vertraut. Die Auswahl zwischen den Tieren ist größer, da eher erwachsene BKH`s im Tierheim abgeben werden. Sie sind oft sehr dankbar in ein schönes neues Heim umziehen zu dürfen.