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Der ruhmvolle Kater

Eine Katze nach dem Helden einer Saga zu benennen sollte vielleicht für Einige komisch klingen. Wer nennt seinen Kater schon Rüdiger? Aber viele wissen gar nicht wie der Name Rüdiger entstand und wie er zu verstehen ist. Denn in dem Namen steckt mehr als die Bezeichnung eines männlichen Lebewesens.

Die Heldensaga um Rüdiger

Der Name Rüdiger kommt aus einer im germanischen und skandinavischen Raum bekannten Heldensaga, der Nibelungensage, und wurde nach dem Helden Markgraf Rudeger von Bechelaren benannt. Er setzt sich aus dem germanischen „hroth/hroud“ für „Ruhm, Ehre“ und dem althochdeutschen Wort für „Speer“ – nämlich „Ger“ zusammen. Im Zusammenhang ergibt das etwa „Ruhmvoller Speerkämpfer“ und war ein beliebter Name des 15. Jahrhunderts. Allerdings kam er danach, abgesehen von ein paar Adelsfamilien, wie den Starhembergs, jedoch außer Gebrauch. Erst im 19. Jahrhundert, als althochdeutsche und germanische Personennamen wieder Gebrauch fanden, erlebte der Name in der ersten Hälfte des folge Jahrhunderts eine steigende Beliebtheit.

Aus dem Namen Rüdiger ergibt sich außerdem eine Kurzform: „Roger“ – auch im Skandinavischen, Englischen, sowie im Französischen und Katalanischen ein beliebter Vorname.

Katerheld

Nun warum nennt man seinen Haustiger nach einer germanischen Heldensaga? Nun, eine Katze, speziell die männliche Katze, der Kater, hat auf jeden Fall etwas heldenhaftes und ruhmvolles an sich. Biologisch gesehen, stammt die Katze von den Raubkatzen, also Tiger und Löwen, ab und dieser ist in seinem Dasein ein sehr majestätisches Tier welches in seiner Umwelt kaum Feinde findet.
Seinen Kater also Rüdiger zu nennen, stellt eine Verniedlichung seiner Form dar. Daher ist er am Besten für Kater geeignet welche gerne Schmusen und generell gerne Kuscheln. Dies würde die Verniedlichung mit dem Namen bekräftigen und das Sinnbild untermalen. Allerdings passt der Name genauso gut zu Katern, welche eher mal die Krallen spielen lassen und es gerne drauf ankommen lassen. Dieser Katzencharakter würde einfach nur die Bedeutung des Namens wiederspiegeln und deswegen ebennfalls passend sein.

Allgemein kann man sagen, dass die Namensgebung eines Haustiers, immer auf den persönlichen Geschmack, bzw. Vorlieben basiert. Manche assozieren mit einem Namen ein persönliches Erlebnis oder können durch die Benennung ihres Stubenkaters eine gewisse Person in ihrem Leben huldigen oder vielleicht auch Weiterleben lassen. Deswegen kann es jedem selbst überlassen sein, wie er sein Haustier nennt und welche Bedeutung es für ihn schlussendlich hat.

Katzennamen Nina

Herkunft des Katzennamens Nina

Nina kommt aus den Russischen und bezieht sich hier auf Nina die Heilige. Nina ist eine verniedlichte Form von Nikolina. Na, das klingt ja schon richtig russisch. In Georgien kommt der Name sehr beliebt und kommt dort auch oft vor. Er ist mit „Jugend“, „Herrscherin“ oder auch „Göttin“ gleichzusetzen. Man kann den Namen noch mit „die Anmutige“ oder „Wundervolle Blume“ übersetzen.

Für welche Katze ist der Name Nina geeignet?

Die vielen schönen umschriebenen Bezeichnungen verraten es doch schon. Der Name Nina steht für eine anmutige, edle und anmutige Katze. Sie gleicht einer Göttin. Ihre Bewegungen sind fließend und leichtfüßig huscht sie nur so dahin. Es ist eine Freude ihr zuzusehen. Sie ist verspielt und schmust gern. Aber auf der anderen Seite „beherrscht“ sie so ganz nebenbei Frauchen und Herrchen. Diese merken es noch nicht einmal, denn Nina ist ihre Prinzessin und wird nach allen Regeln der Kunst verwöhnt. Damit ihr seidiges Fell immer glänzt, bekommt sie nur das allerbeste Futter. Es wird an nichts gespart. Hat sie einmal „Katzenschnupfen“ kommt gleich ein Tierarzt ins Spiel. Nina ist eine königliche Katzendame. Sie hat extra lange Schnurrhaare und kleine niedliche Öhrchen. Ihre grünen Augen strahlen mit ihrem Fell um die Wette. Nina passt zu allen zierlichen Katzendamen, die eine besondere Art der Anmut haben. Man kann denken, sie sind ein bisschen eingebildet. Aber Spaß beiseite Nina ist ein toller Name für schöne Katzen.

Welche Katzennamen werden am meisten verwendet in Deutschland?

Katzen sind die beliebtesten Haustiere des Menschen und oft Ersatz gegen Einsamkeit. Es sind schnurrende und verspielte liebevolle Wesen. Sie leben gern bei tierliebenden Menschen. Das Zusammenleben gestaltet sich aber immer unterschiedlich, manche Katzen sind nur in den Wohnräumen und andere wiederum sind oft tagsüber in der freien Natur und finden abends erst zu Herrchen und Frauchen zurück. So unterschiedlich wie die lieben kleinen Kätzchen aussehen, so unterschiedlich sind ihre Namen. Sie müssen ja „damit leben“ welche Namen sie von ihren Besitzern erhalten, aber in den meisten Fällen passen sie einfach. Die bekanntesten Namen sind für schwarze Katzen „Morle“ und auch für die getigerten Artgenossen sind die Namen „Minka“ oder „Max“ sehr häufig. Leider können die lieben Kleinen sich ihren Namen nicht aussuchen. Aber Frauchen macht das schon intuitiv richtig.