vermisste katzen wiederfinden

1.) Schritt:

Frage die Nachbarn, ob sie im Keller, im Schuppen, Dachboden oder auf dem Dach einmal nach deiner Katze suchen können und, ob sie deine Katze irgendwo gesehen haben.

2)

Bitte versuche dein Tier mit Hilfe von Zetteln an Ampeln und Bäumen zu suchen. Versuche möglichst im gesamten Viertel die Zettel zu verteilen.

Auf den Zetteln sollte ein Bild der Katze drauf sein, auf welchen Namen sie hört und seit wann sie verschwunden ist. Außerdem sollten deine Kontaktdaten – mindestens eine Telefonnummer zu sehen sein.

Weise auf dem Zettel darauf hin, dass die Nachbarschaft auch in ihren Kellern und auf den Dachböden nachsieht. Oftmals sind Katzen schon unbemerkt eingesperrt wurden und es besteht die Gefahr, dass sie verdursten oder verhungern.

3.)

Zeitgleich kannst du im Internet nach deiner Katze suchen. Hier eine Auswahl an Internetportalen:

 

4.)

Frage in den Tierheimen und Katzenschutzvereinen vor Ort nach, ob deine Katze dort gemeldet, oder abgegeben wurde.

Hier findest du ein Katzenschutz-Organisationen-Verzeichnis für gesamt Deutschland.

 

In Kürze findest du hier in diesem Artikel noch weitere Ideen und Hilfestellungen für Katzenbesitzer, die ihren Liebling vermissen. Der Artikel wird bald erweitert.

Lesen außerdem den folgenden Artikel für weitere Tipps.

Katzenhilfe macht die welt besser

Eines Tages gehst du in deinem Stadtviertel spazieren und plötzlich siehst du ein pelziges Katzengesicht, das hinter einem Busch hervorragt. Oder eine Katze / einen Kater, die / den du noch nie zuvor gesehen hast, rast über den Hof und verschwindet unter einem geparkten Auto. Du willst helfen, aber was kannst du bei einer streunenden Katze tun?

Wie du eine streunende, heimatlose Katze am besten erkennst

Die erste Regel, um streunenden und heimatlosen Katzen zu helfen lautet: Hände weg! Verfolge die Katze nicht sofort. Es ist unwahrscheinlich, dass du sie fängst, aber es ist wahrscheinlich, dass du sie erschreckst. Selbst wenn du es schaffst, nahe genug heranzukommen, riskierst duschwere Verletzungen, wenn du versuchst, sie zu ergreifen. Eine verängstigte Katze kann sehr schnell viel Schaden anrichten.

Die zweite Regel, um effektiv zu helfen: Detektiv spielen. Ist das eine Hauskatze, die kürzlich verloren gegangen ist? Eine streunende Katze, die seit einiger Zeit auf sich allein gestellt ist, sich aber für die Menschen interessiert, sobald sie sie kennengelernt hat? Eine wilde Katze, die von Natur aus misstrauisch gegenüber Menschen ist und lieber außerhalb eines traditionellen Hauses lebt?

Um das herauszufinden, fragst du Nachbarn und andere Menschen in der näheren Umgebung, ob sie etwas über die Katze wissen. Ist sie gerade angekommen oder wurde sie schon länger gesehen? Füttert sie jemand, bietet ihr Unterschlupf oder lässt sie sogar in sein Haus? Hat die Katze oder der Katzer ein Halsband und Anhänger? Hat jemand „Katze vermisst“-Schilder oder Zettel in der Nachbarschaft angebracht?

Wie man einer zahmen, heimatlosen Katze hilft

Wenn sich herausstellt, dass das Kätzchen verloren gegangen ist, dann willst du natürlich den Besitzer kontaktieren und die Katze zurückgeben. Wenn das gefundene Tier ein freundlicher, zahmer Streuner ist, dann lebte er wahrscheinlich einmal in einem Heim. Wenn du keinen Besitzer finden kannst und auch niemand seine Katze vermisst, dann musst du eine Lösung finden, damit dem armen Tier nichts geschieht.

Streunende Katze abgeben?

Erkundige dich beim örtlichen Tierheim- und Rettungsorganisationen, ob sie Platz haben, um eine weitere Katze aufzunehmen und ein Zuhause zu finden. Wenn ja, locken Sie mit Hilfe einer Dose Thunfisch die Katze in eine Katzentransportbox und schließen Sie die Tür hinter sich, aber versuchen Sie nicht, sie zu zwingen. Frage jemanden, der Erfahrung im Umgang mit Katzen hat. Verwende im Zweifelsfall eine humane Kastenfalle. Sie können versuchen, eine Falle von einer örtlichen Katzenrettungsgruppe, einem Tierheim oder einer Kastrationsklinik auszuleihen.

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Wenn das Tierheim überfüllt ist und die Rettungsvereine/-gruppen voll sind, dann versuche nicht, ihnen eine weitere Katze zu bringen, die sie nicht unterbringen können. Überlege selbst die Katze zu pflegen und ein dauerhaftes Zuhause zu suchen. Zum Beispiel kannst du auch einfach über Ebay Kleinanzeigen versuchen ein neues Katzenzuhause zu finden. Wenn das auch nicht möglich ist, dann lasse die Katze kastrieren und versorge das Tier im Freien mit Futter und einem warmen Katzenheim.

Pflege von wilden Katzen, die sich nicht zähmen lassen

Wenn deine Nachbarschaftskatze verwildert ist oder es scheint nicht, dass er jemals in einem Haus gelebt hat, dann ist er wahrscheinlich nicht zähmbar. Hier kann eine andere Lösung gefunden werden. Die Katze kann draußen wohnen bleiben, während du Essen und Unterkunft bietest.

Streundende Katzen einfangen und kastrieren bzw. sterilisieren

Die wichtigste Regel für die Pflege von wilden Katzen: Falls du sie einfangen willst, musst du schnell sein. Du musst eine Lebendfalle verwenden, die möglichst keine Verletzungsgefahr darstellt. Oder du verwendest den Thunfisch Trick, der oben beschrieben wurde. Nur so kannst du die wilde Katze fangen und für die Kastration in eine Tierklinik bringen. Ein oder zwei Tage nach der Operation kann er wieder nach draußen entlassen werden. Es ist wichtig, vorher anzurufen und einen Termin zu vereinbaren, bevor du die Katze in die Falle lockst. Weitere Informationen über das Fangen von wilden Katzen und deren Pflege vor und nach der Operation findest du im Internet.

streunende Kater und Kätzchen helfen

Wenn es eine wild lebende Katze in deiner Nachbarschaft gibt, sind wahrscheinlich auch andere da. Schaue dich um und spreche mit deinen Nachbarn darüber, wie ihr alle zusammenarbeiten könnt, um den Katzen zu helfen. Es ist wichtig, dass alle Katzen in deiner Nachbarschaft sterilisiert oder kastriert werden, damit sich die Wildlinge (wild lebende Katze ohne Herrchen) nicht noch fortpflanzen. Dies wird als Trap-Neuter-Return oder TNR bezeichnet und ist der effektivste und humanste Weg, die freilaufende Katzenpopulation zu kontrollieren.

Es braucht ein wenig Zeit und Arbeit, aber wenn du fertig bist und deine Nachbarskatze jetzt in einem neuen Zuhause ist oder im Freien betreut wird, wirst du wissen, dass du einen Unterschied gemacht hast.

Sei du selbst die Veränderung, die du dir für diese Welt mit ihren Tieren wünschst.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quellen:

petsmartcharities.org/blog/helping-stray-cats-in-your-neighborhood

Daisy

Die Bedeutung des Katzennamens Daisy
Auf Englisch heißt das Gänseblümchen „daisy“. Der Name dieser Blume ist „das Auge des Tages“.
Diesen schönen Katzennamen gibt es erst seit dem neunzehnten Jahrhundert.
Wann hat die Katze Daisy ihren Namenstag? Am ersten Mai!
Du überlegst deine Katze Daisy zu nennen? Das ist eine gute Idee, weil es ein wunderschöner Name ist für eine Mietz.

katzen impfen zuhause

Sie dürfen Ihre Katze selbst impfen und hier ist die Anleitung

Es ist einfacher als du denkst….

Sie sparen dadurch Geld, weil Sie nur die Medikamente kaufen müssen.

Die Nervosität nimmt mit der Übung ab:
Auch wenn Sie sich beim ersten Mal etwas nervös fühlen, wird es mit jeder selbst durchgeführten Impfung einfacher. Die meisten Impfstoffe werden unter der losen Haut tief über der Schulter oder am Hinterbein verabreicht.

Die Impfung ist auf Garantie frisch und wird rechtzeitig verabreicht:
Wenn Sie den Impfstoff direkt vom Tierarzt abholen, müssen Sie keine langen Wartezeiten in Kauf nehmen und auch nicht auf einen Termin warten. Dadurch haben Sie immer frische Impfstoffe.

Weniger Stress für Ihr Haustier

Die komfortable Umgebung Ihres Hauses ist der natürlichste und entspannteste Ort, um Ihr Haustier zu impfen. Und es ist praktisch für Sie, weil Sie die Katze nicht erst mit dem Auto transportieren müssen.

WIE SIE IHRE KATZE SELBST IMPFEN

Regelmäßige Impfungen sind sehr wichtig für die Gesundheit und Sicherheit Ihrer Katze. Wenn Sie sich dafür entscheiden Ihre Katze zu Hause zu impfen, fragen Sie vorher Ihren Tierarzt  welche Impfstoffe Sie wie oft geben sollten.

Katzenimpfstoffe

Stellen Sie sicher, dass Sie verstehen, welche Art von Impfstoff Sie bestellen, bevor Sie kaufen oder verabreichen. Subkutane Impfungen sind solche, die direkt unter der Haut verabreicht werden, während einige andere Impfstoffe für Katzen intranasal sein können, die als Tropfen in Nase und Augen verabreicht werden.

Beide Impfarten sind für viele Katzenhalter einfach genug, um sie selbst zu Hause der Katze zu verabreichen.

Wenn die Nadel und die Spritze nicht in dem von Ihnen bestellten Impfstoff enthalten sind, müssen Sie sie separat kaufen. Achten Sie darauf, dass Sie für jeden Impfstoff und jede Katze zu Hause separate Nadeln/Spritzen haben und diese nicht mehr als einmal verwenden.

Einige Katzenimpfstoffe werden in einem einzigen Fläschchen geliefert, das nicht gemischt werden muss und gebrauchsfertig ist. Andere Impfstoffe werden jedoch mit zwei Fläschchen geliefert – einer Pulver- und einer Flüssigportion. Die Kombination der beiden aktiviert den Impfstoff.

 

Video Katze selbst impfen

 

Injizierbare Impfstoffe

Wenn Sie einen Impfstoff haben, der gemischt werden muss, führen Sie die folgenden Schritte aus, um den Impfstoff zu mischen und vorzubereiten:

Führen Sie die Spritze in das Flüssigkeitsfläschchen ein und entnehmen Sie die gesamte Flüssigkeit, indem Sie das Fläschchen umgedreht halten und die Spritze senkrecht halten. Entnehmen Sie die gesamte Flüssigkeit, indem Sie das Fläschchen auf den Kopf stellen und die Spritze senkrecht halten. Achten Sie darauf, den Kontakt mit der Nadel zu vermeiden.
Injizieren Sie die Flüssigkeit in das zweite Fläschchen mit gefriergetrocknetem oder pulverisiertem Impfstoff.
Das zweite Fläschchen einige Sekunden schütteln, um die Flüssigkeit und das Pulver gut zu vermischen.
Überschüssige Luft aus der Spritze ausdrücken und dann den gesamten gemischten Inhalt entnehmen. Achten Sie darauf überschüssige Luft aus der Spritze auszudrücken.
Verschließen Sie die Nadel wieder bis Sie bereit sind, den Impfstoff zu geben.

Wenn Sie einen einzelnen Fläschchenimpfstoff haben, entnehmen Sie den Inhalt des Fläschchens, drücken Sie die Luft aus und verschließen Sie die Nadel wieder.

Verabreichung des Impfstoffs

Die American Association of Feline Practitioners (AAFP) empfiehlt, dass jede Art von Katzenimpfstoff an einer bestimmten Stelle des Körpers verabreicht wird.

Bei felinen 3-Wege- oder 4-Wege-Kombinationsimpfstoffen, die KEINE Katzenleukämie enthalten, sollte die Injektion am äußeren Teil des rechten Vorderbeins unterhalb des Ellenbogengelenks erfolgen (siehe rote 2 im Bild).

Bei Tollwutimpfstoffen (die von Ihrem Tierarzt verabreicht werden) sollte die Injektion subkutan an der Außenseite des rechten Hinterbeins unterhalb des Knies erfolgen (siehe rote 1 im Bild).

Bei Katzenleukämie-Impfstoffen sollte die Injektion an der Außenseite des linken Hinterbeins, unterhalb des Knies, erfolgen.

 

Positionieren Sie sich neben der rechten Schulter Ihrer Katze, gegenüber Ihrem Helfer, mit Ihrer Katze zwischen Ihnen beiden. Lassen Sie Ihre Katze von Ihrem Helfer sanft halten, eventuell mit einem Spielzeug oder einer Leckerei ablenken.

Die Haut an der Injektionsstelle anheben und die Nadel einführen. Wenn Sie den Impfstoff geben, entfernen Sie die Kappe von der Nadel, heben Sie die Haut an der Injektionsstelle an und setzen Sie die Nadel ein. Ziehen Sie die Spritze zurück, um sicherzugehen, dass Sie sich nicht in einem Blutgefäß befinden, in diesem Fall würde Blut in die Spritze gelangen. Injizieren Sie die gesamte Impfstoffmenge.

So einfach und sicher ist das. Ihr Haustier wird die Injektion kaum bemerken.

Wenn Sie mit der Impfung Ihrer Katze fertig sind, tun Sie die Kappe wieder auf die Nadel und legen Sie sie beiseite. Entsorgen Sie die Nadel oder Spritze nicht im Müll. Wir empfehlen Ihnen, es zur Entsorgung in Ihre Apotheke oder in eine öffentliche Klinik zu bringen.

Nach der Impfung sollten Sie Ihre Katze mit einem kleinen Leckerli und viel Lob belohnen. Überwachen Sie Ihre Katze mehrere Stunden nach der Impfung.

Intranasale Impfstoffe

Einige Impfstoffe sind nicht injizierbar, sondern für die Anwendung in Nase und Augen Ihrer Katze konzipiert. Diese Impfstoffe müssen gemischt werden.

Um diese Art von Impfstoff zu erhalten, entfernen Sie die Metalldichtung und den Gummistopfen von jeder Ampulle.

Geben Sie einen Tropfen Impfstoff in den Augenwinkel. Mit dem beiliegenden Tropfer den trockenen Teil des Impfstoffs mit dem dazugehörigen flüssigen Teil des Impfstoffs rehydrieren. Setzen Sie den Gummistopfen wieder ein und schütteln Sie, bis es sich aufgelöst hat. Entfernen Sie den Stopfen und ziehen Sie den rehydrierten Impfstoff sofort in den Tropfer.

Geben Sie einen Tropfen Impfstoff in den Augenwinkel.

Der verbleibende Impfstoff wird verabreicht, indem der Impfstoff gleichmäßig in jedes Nasenloch gegeben wird, während das Tier einatmet.

Wie immer, wenn Sie Fragen zum Impfstoff Ihrer Katze haben oder anormale Aktivitäten bei Ihrer Katze beobachten, wenden Sie sich bitte an Ihren Tierarzt.

 

 

 

 

 

Quelle: drsfostersmith.com/pic/article.cfm?articleid=87

katze überfahren rufe polizei an

Dir ist eine Katze vor das Auto gelaufen und du hast dich total erschrocken? Du hast versucht dem armen Tier auszuweichen oder eventuell hast du sogar versucht zu bremsen, aber konntest nichts dagegen tun und nun hast du die Katze überfahren. Leider fahren die meisten Menschen einfach weiter, nachdem sie eine Katze überfahren haben.

Aber ist das denn in Ordnung, wenn der Fahrer einfach die Flucht ergreift, nachdem er eine Katze schwer verletzt hat oder gar durch die Kraft des fahrenden Autos getötet hat?

Im Tierschutzgesetz ist festgelegt, dass jeder Mensch in Deutschland verpflichtet ist sich für das Wohl und die Gesundheit von Tieren einzusetzen. Natürlich kannst du nichts dafür, dass dir die Katze vor das Auto gerannt ist. Außerdem steht das Wohl des Menschen auch über dem Wohl des Tieres – das heißt, du darfst zB. nicht bremsen, wenn gerade ein anderes Auto hinter dir fährt. Wenn du einfach so auf „freier“ Strecke bremsen würdest und damit einen gefährlichen Auffahrunfall verursachen würdest, dann müsstest du dich dafür verantworten (außer innerhalb geschlossener Ortschaften, denn hierzu gibt es ein neues Gerichtsurteil – siehe Erklärung ganz unten im letzten Absatz.).

Im Sinne des Tierschutzgesetzes kannst du jedoch versuchen an der nächstbesten geeigneten und sicheren Haltemöglichkeit mit deinem Auto anzuhalten, die Warnblinkanlage anschalten und von dort aus kannst du zurück zu der Stelle laufen wo du das arme Tier angefahren hast.

Psychische Folgen vom Anblick eines verletzten oder sterbenden Tieres

Achtung – der Anblick eines schwer verletzten Tieres kann traumatische Folgen auf die Psyche haben – sowohl für Kinder als auch für Erwachsene. Wenn du schon von weitem siehst in welchem Zustand die Katze ist, dann schütze deine psychische Gesundheit und gehe nicht zu nah an die Katze heran. Rufe die Polizei unter 110 an.

Falls du den Anblick von Verletzungen zB. aus beruflichen Gründen gewöhnt bist, kannst du natürlich sofort näher heran gehen. Auch wenn du dir sicher bist, dass du den Anblick verkraften kannst, solltest du dich trauen zur Katze zu gehen.

polizei rufen bei Tierunfall

Welche Gefahr kann von verletzten Katzentieren ausgehen?

Ein verletztes Tier kann aggressiv sein, fauchen und kratzen – einfach aus Angst. Ein verletztes oder sterbendes Tier kann sich im Todeskampf befinden. Es kann aber auch sein, dass von dem Tier trotz Verletzung keine Gefahr ausgeht. Aber sicher kann man das vorher leider nicht wissen. Daher solltest du dir genau überlegen, ob du das Tier auf eigene Faust anfässt oder versuchst es zu retten bzw. zum Tierarzt zu bringen.

Warum ist das wichtig nicht einfach so weg zu fahren nachdem du ein Tier angefahren hast?

Es ist deswegen wichtig, weil die verletzte Katze mit deiner Hilfe noch überleben könnte. Außerdem ist das eventuell auf der Straße herumliegende Tier eine Gefahr für den Straßenverkehr und somit eine Gefahr für den Mensch. Falls die Katze noch in der Lage ist wegzurennen, könnte sie auf ihrem Weg über die Straße ebenfalls einen Unfall verursachen.

Wenn du nun die verletzte oder tote Katze gefunden oder gesehen hast und sie wirklich eine Gefahr für den Straßenverkehr ist, dann rufst du die Polizei an unter der bundesweit gültigen Telefonnummer 110.

Die Polizei wird sich darum kümmern die Katze von der Straße zu bekommen.

Du brauchst übrigens keine Angst haben, dass der Besitzer Schadenersatz für seine Katze fordert – darauf hat er kein Recht. Es kann sogar sein, dass nach einer sogenannten Haftungsprüfung festgestellt wird, dass der Tierbesitzer für die Schäden an deinem Auto aufkommen muss. Die meisten Tierbesitzer haben für diese Fälle eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen – diese Versicherung trägt die Kosten für die Reparatur deines Autos. Es gibt auch eine KFZ Versicherung von der R und V, die Zusammenstöße mit Tieren abdeckt.  In der KFZ-Teilkaskoversicherung ist der Zusammenstoß des in Fahrt befindlichen Fahrzeuges mit Tieren jeder Art oder mit Haarwild versichert. Der Schaden am Fahrzeug muss durch die Berührung mit dem Tier entstanden sein. Diese Versicherung kannst du vorsichtshalber für zukünftige Zusammenstöße abschließen.

Fragst du dich, ob du das Tier selbst „erlösen“ darfst, nachdem du die Katze angefahren hast?

Ob ein Tier erlöst werden darf, muss ein Tierarzt entscheiden. Deswegen ist es so wichtig immer als erstes die Polizei unter 110 zu rufen.

 Achtung – innerhalb einer geschlossenen Ortschaft ist Bremsen für Katzen erlaubt:

Falls das hinter einem fahrende Auto auffährt, nachdem man für eine Katze gebremst hat, ist die Haftpflichtversicherung des hinter einem fahrenden Autos verantwortlich den Schaden zu übernehmen. Der Hintermann ist in der Pflicht ausreichenden Abstand zu halten, damit die Bremsung des Vordermannes keinen Unfall verursacht! Dieses Urteil wurde vom Landgericht Paderborn festgelegt (5 S 181/100)

 

Ich bin kein Rechtsberater – Haftungsausschluss

Die Inhalte dieses Artikels sind nach bestem Gewissen recherchiert, aber haben keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Aktualität. Bitte frage im Zweifelsfall einen Anwalt über die aktuell gültige Rechtsprechung.

wohnungskatze impfen ja oder nein

Warum auch Wohnungskatzen Impfungen brauchen

Denken Sie, dass Ihre Hauskatze keine Impfungen braucht? Überlegen Sie es sich noch einmal. Wenn ein tollwütiges Tier in Ihr Haus kommt oder Ihre Katze in einem Tierheim landet, möchten Sie, dass sie geimpft ist.

Ich höre es ständig: „Meine Katze bleibt drinnen. Warum braucht sie Impfungen?“

Es scheint unlogisch, nicht wahr? Wenn Katzen nicht Gefahr laufen, an Krankheiten zu erkranken, warum brauchen sie dann alle drei Jahre Kernimpfstoffe (oder Titer)? Hier sind ein halbes Dutzend gute Gründe, warum Ihr Tierarzt möchte, dass Sie Ihre Katze mit ihren Impfungen auf dem Laufenden halten.

3 Gründe für die Impfung der Wohnungskatze

Ihre Katze könnte aus Versehen nach draußen gelangen. Katzen können aus einer offenen Tür schlüpfen, bevor man es merkt. Sie sind neugierig auf diese große, aufregende Welt vor ihren Fenstern und werden nicht zögern, sie zu erkunden. Oder ein Handwerker oder Besucher könnte versehentlich die Tür offen lassen und den Weg für die Flucht Ihrer Katze ebnen. Du könntest sie sofort zurückholen oder du merkst nicht, dass sie für einige Stunden verschwunden ist. Das ist genug Zeit für sie, um einen Kampf mit einer streunenden Katze anzufangen, die eine Krankheit hat oder sich mit einem tollwütigen Tier einzulassen. Moderne Impfungen schützen Ihre Katze vor dem Unerwarteten.

Wenn Ihre Katze in einem Tierheim landet, könnte sie kranken Katzen ausgesetzt sein. Wir hoffen, dass es unseren geliebten Haustieren nie passiert aber wie ich bereits erwähnt habe, können Katzen aus ihren Häusern fliehen. Wenn Ihre Katze gefunden wird, aber ihr Halsband verloren hat oder keinen Mikrochip hat, könnte ihr nächster Halt Ihr lokales Tierheim sein. Das ist extrem stressig für jede Katze, besonders für eine, die eine Wohnungskatze ist. Stress, in Kombination mit überfüllten Unterkünften, kann Katzen anfälliger für Krankheiten machen.

Der Lebensstil Ihrer Katze könnte sich ändern. Wenn du dieses bezaubernde Kätzchen mit nach Hause bringst, erwartest du, dass es ein Leben lang bei dir bleibt, nehme ich an. Aber manchmal bringt das Leben Veränderungen mit sich, die außerhalb unserer Kontrolle liegen. Scheidung, Tod oder ein Umzug in ein neues Zuhause können die Lebensumstände Ihrer Katze beeinflussen. Sie könnten in ein neues Zuhause umziehen, wo es sicher scheint, sie herum streifen zu lassen oder sie könnte sich bei einer neuen Familie wiederfinden, die es ihr erlaubt, im Freien zu leben. Es gibt viele Katzen auf der Welt, die als Wohnungskätzchen angefangen haben und später zu Outdoorkatzen wurden. Wir können nie wissen, was die Zukunft bringt oder davon ausgehen, dass eine Hauskatze nie mit einer Katzenkrankheit in Berührung kommt, also ist es am besten, vorbereitet zu sein.

Wie oft brauchen Wohnungskatzen Impfungen?

Müssen Wohnungskatzen genauso stark medikamentös behandelt oder geimpft werden wie Outdoorkatzen? Ich verstehe, dass ich Flöhe…. in mein Haus bringen kann, also bin ich damit einverstanden, etwas dagegen zu tun. Aber müssen Wohnungstiere wirklich jedes Jahr gegen Tollwut geimpft werden oder Auffrischungsimpfungen bekommen? Ich kann das nicht verstehen. Ich glaube nicht, dass ich Tollwut mit nach Hause bringen kann, und es gibt viele widersprüchliche Informationen über Auffrischungsimpfungen.

Diese Frage ist sehr gut. Und sie ist wichtig, denn es ist eine grundlegende und unbeantwortete Frage der Veterinärmedizin: Wie oft brauchen Katzen eine Impfung?

Tatsächlich gibt es Antworten auf die Frage, wie oft Katzen Impfstoffe brauchen, aber sie sind nicht sehr befriedigend. Einige plausible Antworten auf diese Frage sind: Es kommt darauf an. Niemand weiß es. Sie variiert je nach Lebensphase, Lebensstil, geografischer Lage und Funktion des Immunsystems.

Menschen, die eine einfache Antwort suchen, werden an dieser Stelle zweifellos abgeschreckt. Obwohl es keine einfache und einfache Antwort auf die oben gestellten Fragen gibt, gibt es einige Richtlinien, die helfen können, eine Impfung sinnvoll zu gestalten.

Dr. Eric von „Frag einen Tierarzt – Ask a Vet“

 

1. Impfstoff-Boosterspritzen

Obwohl es auch keine einfache Antwort auf die Frage gibt, wie oft Katzen Impfstoffe benötigen, bin ich froh, dass es eine einfache Antwort auf die damit verbundene Frage gibt, ob Wohnungskatzen jedes Jahr Auffrischungsimpfungen benötigen. Diese Antwort ist nein.

Die Bedeutung der Katzenimpfung ist in etwa umgekehrt proportional zum Alter. Katzenbabyimpfungen sind enorm wichtig, und nicht geimpfte Kätzchen erliegen mit hoher Wahrscheinlichkeit einer Katzen-Panleukopenie. Ich empfehle daher allen Katzenbesitzern ihre Katzenbabies nach 6-8 Wochen, 10-12 Wochen und 14-16 Wochen sorgfältig impfen zu lassen (mit dem sogenannten FVRCP). Ein Booster sollte im Alter von einem Jahr auftreten. Ich empfehle nicht, dass eine Katze häufiger als alle drei Jahre einen Nachschub erhält; viele Katzenbesitzer wählen einen Zeitraum von 5-7 Jahren.

Der FVRCP ist der wichtigste Impfstoff, den kleine Kätzchen erhalten. Es gibt zwei weitere Impfstoffe, die häufig verwendet werden. Man schützt vor Katzenleukämie oder FeLV. Hauskatzen sind nicht gefährdet an FeLV zu erkranken. Solange es also keine Chance auf Flucht gibt, brauchen Hauskatzen den Impfstoff gegen FeLV überhaupt nicht.

2. Tollwut

Der letzte gemeinsame Impfstoff bei Katzen schützt vor Tollwut. Ich habe viele Male geschrieben, dass Tollwut die tödlichste Infektionskrankheit von Katzen und Menschen ist. Wahrlich, es gibt keine Krankheit, die mehr gefürchtet werden sollte. Tollwut wird durch direkten Kontakt mit infizierten (tollwütigen) Säugetieren verbreitet. Könnte eine Wohnungskatze Tollwut ausgesetzt sein? Es ist nicht wahrscheinlich, aber theoretisch möglich – ich habe von tollwütigen Fledermäusen gehört, die durch Schornsteine oder offene Fenster fliegen.

Sollte der Besitzer einer Hauskatze sein Haustier gegen Tollwut impfen ja oder nein?

Das hängt von einer Reihe von Faktoren ab, darunter Ihre Risikobereitschaft, lokale Gesetze (die manchmal eine Tollwutimpfung bei Katzen vorschreiben) und die Wahrscheinlichkeit, dass eine Katze Menschen beißt (wenn Ihre Katze jemanden beißt, wird Ihr Leben – und das Leben Ihrer Katze – viel einfacher sein, wenn Ihre Katze gegen Tollwut geimpft ist).

Schließlich muss man das Risiko von überflüssigen Impfungen bei Katzen berücksichtigen. Katzen sind dem Risiko von Krebserkrankungen ausgesetzt, die als Injektionssarkome bezeichnet werden. Obwohl Impfstoffe unzählige Katzenleben gerettet haben, haben sie auch ein nicht unerhebliches Schadenspotenzial.

Also, was soll ein besorgter Katzenbesitzer tun? Niemand kann eine klare These zum Thema Impfstoffe und regelmäßige Parasitenprävention bei Katzen machen. Aber ich war im Laufe der Jahre sehr konsequent mit der folgenden Empfehlung: Finden Sie einen guten Tierarzt und sprechen Sie darüber. Ein guter Tierarzt wird die Komplexität der Situation jeder Katze erkennen und sich die Zeit nehmen, Ihnen zu helfen einen für die individuellen Bedürfnisse Ihrer Katze passenden Impfplan entwickeln. Hüten Sie sich vor jeder Person, die das Thema einfach klingen lässt – in Wahrheit ist es alles andere als das.

 

Die Frage ergab sich aus dem Kontext der Flohprävention. Benötigen alle Katzen Flohschutzmittel oder sind sie wichtiger für Katzen, die nach draußen dürfen?

3. Flöhe

Viele Menschen glauben, dass Flöhe ansteckend sind und von Haustier zu Haustier übertragen werden. Obwohl eine von Flöhen befallene Katze den Befall auf jede Katze übertragen kann, mit der sie in Kontakt kommt, denken Sie daran, dass Flöhe, obwohl sie durchaus verabscheuungswürdig sind, eine bemerkenswerte Fähigkeit zur Verbreitung und zum Überleben haben. Flöhe können sich frei bewegen und aus eigener Kraft in Häuser eindringen. Daher sind Katzen, die nur in geschlossenen Räumen leben, einem Flohbefall ausgesetzt, auch wenn sie nicht mit anderen Tieren in Kontakt kommen.

Dies bedeutet nicht unbedingt, dass jede Katze eine monatliche Flohprophylaxe benötigt. Katzen ohne Hautprobleme und ohne sichtbaren Flohbefall kommen oft nur gelegentlich mit Flohschutzmitteln aus. Kurzum, die Flohprävention kann für alle Katzen, vor allem aber für Wohnungskatzen, als optional angesehen werden.

Seien Sie sich jedoch bewusst, dass Flöhe heimtückisch sind und es ist nicht ungewöhnlich, dass Katzenbesitzer nicht wissen, dass ihre Haustiere stark befallen sind. Moderne Flohschutzmittel sind im Allgemeinen sicher, und Flöhe können alle möglichen Gesundheitsprobleme verursachen. Wenn Sie nicht wirklich wissen, wie man einen Flohbefall erkennt, ist es daher besser, sich auf der Seite der Flohprävention zu irren, als einen Befall zu riskieren.

Gegen Flöhe impfen und entwurmen

Falls ein Flohbefall vorhanden war, sollte auch direkt Entwurmt werden, weil Flöhe oftmals Würmer übertragen.

4. Herzwurm (in Deutschland kaum vorhanden)

Wie wäre es mit Herzwurm-Prävention? In Süd- und Osteuropa kommen Herzwürmer öfters vor bei Katzen. Die Herzwurmerkrankung wird durch Mücken übertragen, die durchaus in der Lage sind ihren Weg ins Haus zu finden. Obwohl Katzen im Freien eher gestochen werden, haben nur Katzen im Haus das Potenzial, mit diesen schweren Parasiten infiziert zu werden, wenn Sie in Süd- oder Osteuropa wohnen. Und denken Sie daran, dass die meisten Herzwurmvorbeugungsmittel auch vor Darmwürmern schützen, die sich auf den Menschen ausbreiten können.

Allerdings ist der Herzwurm in einigen Bereichen häufiger als in anderen. Viele Katzenbesitzer entscheiden sich gegen die Herzwurmvorbeugung, insbesondere für Haustiere, die nur in geschlossenen Räumen leben.

 

 

5. Ein weiteres Impfbeispiel: Der Katzenherpes

Stress kann dazu führen, dass latente Krankheiten aufflammen. Viele Katzen sind dem Katzenherpesvirus schon in jungen Jahren ausgesetzt, besonders wenn sie aus einem überfüllten Tierheim kommen oder sich die Krankheit im Uterus zugezogen haben. Es ist sehr ansteckend und kann zwischen Katzen (aber nicht zu Menschen oder Hunden) durch Kontakt mit den Augen, der Nase oder dem Mund oder durch das Teilen von Gegenständen wie Katzenklo und Futternäpfen verbreitet werden. Katzen mit geschwächtem Immunsystem, junge Katzen und Katzen mit flachem Gesicht (z.B. Perser) sind besonders anfällig für diese Krankheit. Eine Impfung kann den Virus nicht heilen – der Katzenherpesvirus ist ein Virus, der durch die Schutzimpfung unter Kontrolle gehalten wird. Die Krankheit kann vor allem bei Katzen ohne Impfungen auftreten und zu Atemwegsinfektionen und Augenproblemen führen, wenn ein Tier gestresst oder krank ist.

 

 

 

Quellen:

catster.com/lifestyle/cat-health-vaccines-annual-yearly-vaccination-for-cats-ask-a-vet

vetstreet.com/our-pet-experts/why-indoor-cats-need-vaccinations

drsfostersmith.com/pic/article.cfm?articleid=87

spielstab zum verfolgen

Katzen gehören weltweit zu den beliebtesten Haustieren…

…und begeistern durch ihre Charakterstärke und ihre Anmut seit Jahrtausenden die Menschen. Da Katzen auch nur in der Wohnung gehalten werden können, sind sie besonders in Großstädten beliebte Haustiere.

Solche Stubentiger erfahren im Vergleich zu einem Freigänger natürlich wesentlich weniger Abwechslung. Damit das nicht dazu führt, dass dein Kätzchen die Lust an der Bewegung verliert oder seine Langeweile womöglich an deine teuren Designermöbel auslässt, solltest du frühzeitig versuchen attraktive Alternativen zu bieten. Dann kannst du sicher sein, dass dein Stubentiger lange aktiv und munter bleibt und auch in deiner Abwesenheit bei Laune bleibt.

Über einen Artgenossen nachdenken

Gerade, wenn deine Katze lange Zeiten am Tag alleine sein muss, weil du zum Beispiel berufstätig bist, ist es ratsam für Gesellschaft zu sorgen. Zwar ist der Glaube, dass es sich bei Katzen um Einzelgänger handelt noch weit verbreitet, aber leider auch ebenso veraltet. Heute weiß man, dass gerade Wohnungskatzen die soziale Interaktion mit einem Spielgefährten genießen. Zwei Katzen können sich in der Regel über eine längere Zeit gut mit einander beschäftigen, sodass auch eine längere Abwesenheit des Menschen ohne Probleme toleriert wird. Aber auch zu zweit sind die Kuscheleinheiten und Spiele mit dem Menschen wichtig, denn dieser ist und bleibt eine wichtige Bezugsperson für die Kätzchen.

Einfache Mittel – große Wirkung

Katzen sind von Natur aus sehr neugierig. Bestimmt hast du schon festgestellt, dass deine Samtpfote alles in der Wohnung auf Herz und Nieren prüft: Katzen setzen all ihre Sinne ein, um sich einen Eindruck zu machen, sie springen deswegen gerne in Schubladen oder Kisten und schnuppern aufgeregt an dir, wenn du nach Hause kommst. Das macht es uns leicht, für etwas Abwechslung im Leben des Stubentigers zu sorgen. Zum Beispiel erfreuen sich einfache Papiertüten, die zum Beispiel mit einem Leckerli garniert in der Wohnung verteilt werden, großer Beliebtheit. Katzen mögen das Knistern von Papier und lieben es deswegen sich in die Tüten zu krallen. Aber auch ein einfacher Pappkarton der mit altem Zeitungspapier ausgefüllt ist sorgt für Spielspaß, wahrscheinlich wird deine Katze sofort darin verschwinden und begeistert im Papier stöbern. Noch interessanter wird das Ganze, wenn du auch Gegenstände von Draußen integrierst, wie zum Beispiel Kastanien oder Kieselsteine, denn dann wird auch der Geruchssinn der Katze stimuliert und sie deswegen besonders neugierig die fremdartigen Gegenstände inspizieren.

Welches Katzenspielzeug brauche ich?

Das gemeinsame Spielen sorgt nicht nur für Abwechslung im Leben deiner Katze, sondern stärkt zusätzlich eure Bindung und sollte deswegen für dich selbstverständlich sein. Im Fachhandel gibt es eine unendliche Auswahl an Katzenspielzeug. Dieses sollte neben Katzentoilette, Kratzbaum und Schlafplatz zur Grundausstattung gehören. Doch die große Auswahl überfordert viele Katzenbesitzer und deswegen gilt es sich vor dem Einkauf genau Gedanken zu machen, welche Anschaffung für deine Samtpfote wirklich sinnvoll ist, damit die Katze sich auch gerne damit beschäftigt. Dafür solltest du deine Katze genau beobachten, denn beim Spielverhalten gibt es große Unterschiede: Vielleicht reagiert dein Stubentiger besonders auf Spielzeug, dass sich durch die Luft schwenken lässt, ist verrückt nach Federn oder jagt lieber am Boden Bällchen hinterher. Ist das passende Spielzeug erstanden, macht es Sinn der Katze nicht immer alles zur Verfügung zu stellen, sondern einzelne Stücke auch einmal über längere Zeit zurückzulegen – dann ist die Freude umso größer, wenn das Spielzeug nach einer gewissen Zeit wieder hervorgeholt wird.

Wenn du allerdings tagsüber einfach keine Zeit hast für ausführliche Spiele, dann empfiehlt es sich für diese Zeit auf ein interaktives Spielzeug zurückzugreifen, wie zum Beispiel ein sogenanntes Katzenkarussel, das durch das Bewegen eines kleinen Stofftieres oder ähnlichem für Abwechslung und eine Möglichkeit zum Stressabbau sorgt. Aber auch ein Trinkbrunnen kann in einem solchen Fall eine gute Anschaffung sein, das plätschernde Wasser ist für viele Katzen interessant und darüber hinaus werden sie so auch zum Trinken animiert, denn gerade bei einer Fütterung mit Trockenfutter ist es wichtig auf ausreichend Flüssigkeitszufuhr zu achten.

Gute Laune mit Katzenminze

Bei der sogenannten Katzenminze handelt es sich um eine Pflanze aus Afrika, die auf die meisten Katzen aus wissenschaftlich nicht eindeutig geklärten Gründen eine große Anziehung ausübt. spiel mit dem grasDie Stubentiger zeigen beim Geruch des Pflanzenextrakts deutlich ihre Begeisterung, indem sie ausführlich an der Stelle schnuppern, sich nicht selten schnurrend am Geruchsträger reiben oder verspielt ihre Krallen hineinschlagen. Diese Wirkung kannst du dir gut zu Nutze machen, wenn du deinen Stubentiger mit neuen Gegebenheiten in der Wohnung vertraut machen möchtest oder ihn animieren willst, nur an bestimmten Stellen zu kratzen. Insgesamt hebt die Katzenminze die Stimmung des Stubentigers und wird deswegen auch gerne zur Beruhigung bei Katzen eingesetzt, die eine stressige Situation durchmachen mussten, wie zum Beispiel einen Umzug oder einen Besuch beim Tierarzt.

katzenversicherungen sparen tierarztkosten

Sicherlich eine Frage, die sich jeder Katzenhalter irgendwann einmal stellt. Denn wir alle lieben unsere Stubentiger. Sie gehören zur Familie, werden gehegt und gepflegt. Wir machen uns Gedanken über eine ausgewogene Ernährung und lassen einmal im Jahr ihre Gesundheit beim Tierarzt checken. Spätestens, wenn wir dann irgendwann einmal, vielleicht aufgrund eines Unfalls, die erste gesalzene Tierarztrechnung in Händen halten, fragen wir uns, ob sich die Kosten nicht mit Hilfe einer Katzenversicherung hätten auffangen lassen.

 

Und ja, wenn man einige Punkte beachtet, kann eine Katzenversicherung durchaus sinnvoll sein. Es gilt allerdings, sich intensiv mit den Anbietern, den Tarifen, ihren Beiträgen und Leistungen auseinanderzusetzen. Ein ausführlicher Preis-Leistungs-Vergleich wie auf https://www.vergleichen-und-sparen.de/katzenversicherung.html kann Katzenhaltern die Entscheidung für den passenden Tarif enorm erleichtern.

 

Katzenkrankenversicherung – Schutz vor hohen Tierarztkosten

Gerade bei Freigängern besteht die Gefahr eines erhöhten Unfall- oder Krankheitsrisikos. Der  rotes katzenaarTierarztbesuch ist dann unausweichlich und hohe Kosten meist vorprogrammiert.Eine Erfahrung, die ich unglücklicherweise vergangenen Monat, als mein Kater nach einem seiner Beutezüge hinkend nach Hause kam, auch machen musste. Eine tiefe, offene Wunde die sich schon entzündet hatte und im Endeffekt insgesamt fünf Arztbesuche nötig machte, kostete mich nicht nur einige Nerven, sondern auch an die 400 Euro. Das tiefe Loch in meinem Portmonee habe ich zum Anlass genommen mich einmal näher mit der Katzenversicherung zu beschäftigen.

Mach deinen Stubentiger zum Privatpatienten

So hab ich erfahren, dass man grundsätzlich erst einmal zwischen der Katzenkranken- und Katzen-Operationsversicherung unterscheidet. Wobei die auch als Vollversicherung bezeichnete Krankenversicherung für Stubentiger durchaus mit der Krankenversicherung für uns Menschen vergleichbar ist. Je nach Tarif erstattet sie alle Kosten, die bei einem Tierarztbesuch anfallen können. Also die Diagnostik, Aufwendungen für Medikamente, Verbandsmaterial und Röntgenbilder werden übernommen. Auch Operationen und die dazugehörigen Nachbehandlungen sind im Leistungsumfang enthalten. Je nach Versicherer werden Vorsorgemaßnahmen wie Impfungen oder Wurmkuren sowie die Kastration bezuschusst. Für um die 14 Euro im Monat kannst du deiner Katze quasi den Status eines Privatpatienten ermöglichen. Gerade wenn dein Stubentiger zu den Katzen gehört, die mit dem Alter eine Allergie oder eine altersbedingte Erkrankung wie Diabetes entwickeln und eine regelmäßige Medikamentengabe auf Lebenszeit unerlässlich ist, hast du die Beiträge für die Krankenversicherung schnell wieder raus.

Katzen-Operationsversicherung: Kostenschutz im Notfall

Natürlich sicherst du mit der Krankenversicherung erst mal „nur“ die Eventualität einer Erkrankung ab. Das ist dir vielleicht zu kostspielig, weil du dir denkst: „Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass meine Katze einmal eine chronische Erkrankung entwickelt oder einen Unfall hat?“Und du grübelst, ob es nicht sinnvoller ist, einfach Betrag X monatlich zur Seite zu legen. Das ist natürlich auch eine Möglichkeit. Aber Operationen infolge von Krankheit oder Unfall treten fast immer unerwartet auf. Hat die Katze zum Beispiel beim Spielen einen Fremdkörper verschluckt, wird eine Operation notwendig. Durch Untersuchungen, Diagnoseverfahren, den Eingriff selber und die Nachbehandlung in der Tierklinik schießen die Kosten sehr schnell in die Höhe und können im vierstelligen Bereich liegen. Wenn das Kätzchen erst ein paar Monate alt ist, haben die meisten Katzenhalter noch keinen so hohen Betrag zurückgelegt. Deshalb wäre die Möglichkeit zu überdenken, deine Katze zumindest für den gegebenenfalls sehr teuren Fall einer Operation abzusichern. Eine Katzen-Operationsversicherung kannst du schon für unter 8 Euro im Monat erhalten und diese springt im Notfall einer OP ein und kommt für alle mit der Operation zusammenhängenden Auslagen auf.

Was du beachten musst, damit sich die Katzenversicherung lohnt

Es gibt einige Fallstricke, die es zu umgehen gilt, wenn man eine Katzenversicherung abschließen möchte. Wenn du auf das Kleingedruckte achtest und dich vor Abschluss eines Versicherungsvertrages genau über die unterschiedlichen Tarife, ihre Leistungen und Preise informierst, lohnt die Versicherung sich in jedem Fall.

  • Alter der Katze: Versichere deine Katze in jungen Jahren. Ist die Katze älter als vier Jahre, kostet die Versicherung gleich einiges mehr. Manche Anbieter verlangen auch bei Katzen ab dem vierten Lebensjahr oder mit einer Vorerkrankung eine Gesundheitsuntersuchung bevor sie den Stubentiger versichern. Ist deine Katze erst einmal älter als zehn Jahre, gibt es kaum eine Versicherung, die sie absichert. Und wenn, dann ist das richtig teuer.

Tipp: Achte bei der Auswahl des Tarifs auch auf altersbedingte Anpassungen. So kann es sein, dass bei der einen Versicherung der Beitrag ab dem 5. Lebensjahr um 5 Prozent jährlich angepasst wird, während bei der anderen ab einer bestimmten Altersklasse eine Selbstbeteiligung hinzukommt.

  • Erstattungssatz nach GOT (Gebührenordnung der Tierärzte): Am besten, du suchst dir einen Tarif, der Kosten bis zum 3-fachen Satz erstattet. Man kennt das: wenn etwas passiert, dann gerade am Wochenende oder am Abend. Wäre ja ärgerlich, wenn man schon eine Versicherung hat und dennoch draufzahlen muss. Auch komplizierte Eingriffe werden eher zum 2- oder 3-fachen Satz abgerechnet.
  • Mikrochip-Transponder: Viele Versicherer verlangen, dass du deine Katze chippen lässt, bevor sie sie versichern. Manchmal beteiligen sie sich aber anteilig an den Kosten oder übernehmen sie ganz.

 

  • Jahreshöchstentschädigung: Hier solltest du genau die Augen aufhalten: während viele Anbieter die Jahreshöchstleistung auf Summen zwischen 1.900 Euro und 4.000 Euro gedeckelt haben, übernehmen die teuren Anbieter die Tierarztrechnung auch für mehrere Behandlungen im Laufe eines Jahres ohne Summenbegrenzung.

 

Achte darauf, dass der Leistungsumfang der Katzenversicherung optimal auf deine Bedürfnisse und die deines Stubentigers abgestimmt ist.

was ich liebe im katzenleben

 

Einen sonnigen Fensterplatz , kuschelige Höhlchen, neues Spielzeug, liebevolle Begrüßungen wenn wir Euch schon um die Beine streichen, hohe Aussichtsplätze, kleine Leckereien, schmusen wenn uns danach ist, Entspannungsmusik, die Gegend erkunden, auf Eurem Schreibtisch sitzen wenn Ihr arbeitet, frische Luft, bei Euch im Bett schlafen.

Was wir hassen:

Umzüge, Lärm u. Hektik, immer das gleiche Futter, aus dem Schlaf gerissen werden, den Nachbarshund, Dressurversuche, Baden, gestört werden beim Nichtstun, Schimpfen u. Schreien, Nichtbeachtung, Hausarrest als Freigänger, angestarrt werden, das Katzenklo teilen, Verbote jeglicher Art und natürlich sämtliche Grobheiten

Was wir brauchen :

  • viel Abwechslung, vor allem als Wohnungskatzen, damit wir nicht depressiv werden
  • Aufmerksamkeit und Zuwendung damit wir Vertrauen haben
  • Öfter am Tag was zu Fressen weil wir das in der Natur auch tun würden
  • Eine gewisse Regelmäßigkeit damit wir uns sicher fühlen
  • Einen geschützten Fluchtplatz wenn wir uns mal erschrecken
  • Euren Respekt, Geduld und Liebe weil wir feine Antennen haben
  • Das Gefühl, willkommen zu sein!

Aus unserer Sicht also kein Problem. Es ist ja auch ganz angenehm, dass Ihr in unserer Behausung mit lebt zumal Ihr Zugang zur Futterquelle habt und wir auch gerne kuscheln. Mit Ruhe und Geduld klappt es besser als mit Schimpfen, Zwang und Bestrafung, glaubt es uns!

Noch ein Hinweis:

Wenn wir Euch einmal ärgern, dann höchstens weil uns langweilig ist und wir Beschäftigung suchen oder weil Ihr uns beachten sollt. Heimtücke und Hinterlist gehören nicht zu unseren Genen, wir sind nur schlau.

 

grüne katzenaugen

 

Da Katzen sehr sensible Wesen sind, können schon durch Kleinigkeiten Verhaltensveränderungen entstehen, die sich dann schnell verfestigen oder sogar noch verstärken. Es ist manchmal nicht ganz einfach den Ursprung des Problems zurückzuverfolgen aber unsere Samtpfoten haben mehrere Möglichkeiten uns zu zeigen, dass etwas nicht stimmt.

Die häufigsten Probleme, die zu Verhaltensänderungen führen können:

  • Unsauberkeit
  • Fressunlust
  • Schreckhaftigkeit
  • Berührungsangst
  • Menschenscheu
  • Verlustangst
  • Aggression
  • Probleme mit Mitbewohnern
  • Eifersucht
  • zu starke Abhängigkeit von der Bezugsperson
  • zwanghaftes Einfordern von Aufmerksamkeit
  • Zerstörungswut
  • Zurückziehen (beleidigt oder durch Kummer)

Warum du deine Mietz niemals als hinterlistig oder falsch bezeichnen solltest 

Wollen wir die Katzenseele verstehen, müssen wir uns lösen von althergebrachten Klischees, wie Falschheit oder Hinterlist unserer kleinen Tiger. Sie sind einfach sehr starke Persönlichkeiten mit ausgeprägtem Charakter und bewahren sich, ihre Individualität und ihre gewisse Unabhängigkeit. Trotzdem kommunizieren sie mit uns, manche müssen sogar immer das letzte Wort haben…

Verhaltenstherapie – Was versteht man unter dieser Katzentherapie?

Die Aufgabe der Verhaltenstherapie bei Katzen besteht vorwiegend darin, ein besseres Verständnis für diese stolzen kleinen Persönlichkeiten zu entwickeln. Hier können auch schon geringe Veränderungen in unserem Verhalten Großes bewirken. Eine Katze wird z.B. nie ohne Grund plötzlich unsauber (es sei denn bei körperlichen Problemen), dieses bevorzugte Fehlverhalten kann sie aus den verschiedensten Gründen zeigen. Schimpfen oder gar körperliche Übergriffe würden das Problem noch verstärken. Besser ist das Ignorieren und, je nach Einzelfall, herauszufinden, wie wir die Katzenseele wieder ins Gleichgewicht bringen.
Katzen sind sehr empfänglich für unsere Stimmungen bzw. Stimmungsschwankungen und fühlen sich am wohlsten in einem harmonischen Umfeld, das ihnen auch den nötigen Freiraum bietet. Wenn wir wirklich mit ihnen leben und uns einlassen auf diese interessanten Wesen, werden sie uns immer wieder überraschen und begeistern.

Sie verstehen mehr als wir glauben, deshalb sollten wir sie nie unterschätzen…